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Sven 08.10.2014 21:47 Uhr
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Hacker veröffentlichen 700.000 UDIDs von Softwarepiraten

Hacker veröffentlichen 700.000 UDIDs von Softwarepiraten

Cydia, „alternativer“ Software-Shop

Das Installieren unlizensierter Software ist einer der Beweggründe für einen Jailbreak. Zwar gibt es auch eine Reihe anderer Gründe, sein iPhone aus Apples goldenem Software-Käfig zu befreien, diese schrumpfen aber zahlenmäßig mit jeder neuen iOS-Version. Apple baut viele Features in sein eigenes Betriebssystem ein, die ursprünglich die Jailbreak-Szene entwickelt hat. Ein Beispiel hierfür ist die Mitteilungszentrale, die mit iOS 7 auf ungeknackten iPhones Einzug hielt. Die Idee dafür stammte aus der Jailbreak-Szene.

UDIDs von Softwarepiraten

Einige UDIDs aus der veröffentlichten Datei

Nun haben Hacker die ID’s von 700.000 iPhones veröffentlicht, die Software aus illegaler Quelle einsetzen. Das berichtet iDownloadblog. Die engagierten Veröffentlichet der UDIDs haben einen eigenen Twitter-Account eingerichtet, der alle paar Minuten die ID eines weiteren Raubkopierers veröffentlicht. Man kann die Daten der Softwarepiraten aber auch als Textdatei herunterladen.

Was die Hacker damit erreichen wollen, ist offensichtlich: Ein Gespür dafür vermitteln, dass Softwarepiraterie immer ans Licht kommt. Das Problem ist nur, dass man mit der UDID eigentlich überhaupt nichts anfangen kann. Diese eindeutige Gerätenummer ist in keiner Weise mit dem Eigentümer des iPhones gekoppelt. Raubkopierer haben also nach wie vor nichts zu befürchten.

Meinung: Wer sich Software aus illegalen Quellen installiert, der darf sich nicht wundern, wenn danach sein iPhone, der Mac oder das iPad ein seltsames Eigenleben führt. Generell ist es nicht ratsam, die Sicherheitsmechanismen zu umgehen, die Apple so sorgfältig in seine Geräte einbaut – schon gar nicht, um ein paar Euro für nützliche Software zu sparen.