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Sven 24.09.2014 6:02 Uhr
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„Bentgate“ – iPhone 6 Plus im Video-Biegetest

Objekt der Begierde – das iPhone 6 Plus

Manche Nutzer des größeren iPhone 6 – Modells iPhone 6 Plus, berichten, dass ihr Gerät nach dem tragen in einer Jeans oder sonstigr Belastung „verbogen“ sei. Daher kommt auch der Name des „Skandals“: Bent heisst verbogen. Die Namensgebung bezieht sich stets auf den größten Politskandal der US-Geschichte, Watergate. Nachdem das nun geklärt ist, kommen wir zur Sache. Bereits in der Vergangenheit gab es ähnliche Mängel neuerer iPhone oder iOS – Versionen:

  • Antennagate: Das iPhone 4 konnte durch eine bestimmte Handhaltung (besonders bei Linkshändern) die Mobilfunkverbindung nicht aufrecht erhalten und unterbrach das Gespräch. Steve Jobs oll gesagt haben: „Sie halten es falsch.“ – kostenlose Bumper gab’s trotzdem für alle Käufer des neuen iPhone.
  • Mapgate: Apple Maps war der Versuch, sich von Google zu differenzieren. Und er endete in einem Debakel: Brücken, die im Nirgendwo endeten und Navigationsvorschläge, die 300 Kilometer Umweg bedeutet hätten, sorgten für Unmut.
verbogenes iPhone 6 Plus

Autsch – verbogenes iPhone 6 Plus

Nun: Bentgate – iPhone 6 Plus verbiegen sich aufgrund der empfindlichen Gehäusestatur. Die geringe Bauhöhe sorgt zusammen mit den verhältnismäßig großen Hebelwirkungen für ein Verbiegen des teuren Smartphones. Wer einen Biegetest sehen will: Hier findet sich ein Video davon. Apple hat noch nicht auf die Vorfälle reagiert, aber als Soforthilfe könnten stabile Cases dienen.

Meinung: Hey, ihr wolltet größer und dünner! Irgendwann ist eben auch mal Schluss mit robust. Jetzt sind auch die genialsten Konstrukteure überfordert, denn die Grenze des physikalisch Machbaren scheint erreicht.