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Sven 12.09.2014 7:45 Uhr
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Noch mehr Sensoren in kommenden Apple Watches

Quelle: Apple

Sie ist noch gar nicht am Markt, die Apple Watch. Schon gibt es Gerüchte über zukünftige verbesserte Varianten. Die Smartwatch wurde letzten Dienstag auf der Pressekonferenz zusammen mit dem neuen iPhone 6 vorgestellt und hat für einen riesigen Hype um diese Gerätekategorie gesorgt. Nun hat Reuters herausgefunden, dass viele Ärzte und Angestellte im Gesundheitswesen gerne noch mehr Sensoren in der Uhr hätten. Ihrer Meinung nach sind die Produkte von Apple ideal, um noch mehr Messdaten über die Patienten zu erhalten und sich so ein genaueres Bild vom Gesundheitszustand und Lebenswandel der zu Behandelnden zu machen. Ob Apple diesem Ruf folgen wird, ist unklar.

Denn der Computergigant aus dem kalifornischen Cupertino möchte zwar auch diese Anspruchsgruppe bedienen – schließlich gibt es bereits Kooperationen mit großen Krankenhausketten in den USA – aber eben auch Lifestyle-Produkte herstellen. Das hat sich zuletzt deutlich daran gezeigt, dass Apple Medienvertreter aus der Modebranche auf sein Event eingeladen hat. Natürlich misst die Uhr permanent den Puls, für Ärzte ein wichtiger Indikator zur Diagnose. Statt umständlicher Langzeit-Messungen mit unhandlichen Geräten könnten diese nach Einwilligung des Patienten auf die Daten zugreifen, die die Apple Watch liefert. Eigene Apps wären hier sicher eine tolle Idee.

Meinung: Möglicherweise revolutioniert Apple mit der Apple Watch nicht nur den Mode- und Schmuckmarkt, sondern im „Vorbeigehen“ den Gesundheitssektor gleich mit. Solange aus dem trendigen Gadget kein Werkzeug für Gesundheitsapostel wird, ist mir das recht.