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Sven 31.07.2014 6:43 Uhr
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Millionendeal: Apple rüstet Ford mit iPhones aus

Der kürzlich geschlossene Kooperationsvertrag zwischen den ehemaligen Todfeinden IBM und Apple scheint erste Früchte zu tragen. Der iPhone-Hersteller konnte den Automobilkonzern Ford als neuen Business-Kunden gewinnen. Bislang setzt der Autobauer Geräte und Infrastruktur des ehemaligen Branchenführers Blackberry ein. Dessen Stern sinkt jedoch zusehends. Mit Ford verliert Blackberry-Hersteller RIM einen großen Kunden, Apple gewinnt zunächst im Jahr 2014 3300 neue Nutzer.

Ford Mustang. Quelle: Wikipedia

Später – bis Ende 2015 – könnten es über 10.000 Geräte werden, die der Mac-Hersteller an Ford liefern darf. Dazu gesellen sich noch 6000 weitere potenzielle iPhones. Denn so viele Mitarbeiter nutzen noch alte Klapphandys. Dass das alles noch nicht das Ende der Fahnenstange markiert, macht Ford sogar selbst deutlich. Der Konzern sucht einen Experten für den „weltweiten Rollout von Firmen-iPhones“. Nebenbei sei bemerkt, dass Ford weltweit über 180.000 Mitarbeiter hat.

Das Engagement und die Sympathie von Ford in Richtung Apple zeigte sich schon bei der frühen Umsetzung von In-Car-Systemen, die iPhones unterstützen. Keine Überraschung, handelt es sich bei beiden US-amerikanischen Unternehmen doch um Pioniere in ihrem jeweiligen Markt. Für Apple könnte dieser Deal mehr bedeuten als den Absatz von ein paar zusätzlichen iPhones. Mit Ford als großem Referenzkunden wäre der iPod-Erfinder endgültig in der Welt der Nadelstreifen angekommen.

Meinung: Apple wird uncool!? Jetzt werden schon Automobilhersteller wie Ford mit iPhones ausgerüstet. Beschädigt der IBM-Deal das Revoluzzer-Image der Mac-Erfinder? Was meint ihr dazu?