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Sven 28.07.2014 16:39 Uhr
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EU-Kommission: Apple darf Beats übernehmen

3 Milliarden Dollar, das ist der Preis den Apple für den Kopfhörerhersteller und Music-Streaming-Anbieter Beats auf den Tisch blättert. Das Protfolio von Beats wird vermutlich weiter unter eigener Marke am Markt verkauft werden, Apple gönnt sich zusätzliches Know-how und ein paar mehr Kunden in Sachen Musik-Streaming. Aber gefährdet diese Mammut-Übernahme nicht vielleicht den Wettbewerb auf einem der beiden Geschäftsfelder? Die EU sagt nein, und gibt der Übernahme ihren Segen.

Beats wurde unter anderem von Jimmy Iovine und dem Rapper Dr. Dre gegründet, beide sind nun Apple-Mitarbeiter. Dr. Dre tauchte auch in der Keynote der WWDC 2014 auf, als er von Craig Federighi höchstpersönlich als neuer Mitarbeiter über FaceTime angerufen wurde.

Die Portfolios der beiden Firmen passen gut zusammen. Apple verjüngt seine eigene Zielgruppe deutlich, weil sich die hippen Kopfhörer an ebenso hippe Teens und Twens gut verkaufen. Andererseits erschließt sich Beats den Markt der besser betuchten audiophilen Apple-Käufer. Sowohl der europäische Marktführer Spotify als auch sein us-amerikanisches Pendant, Pandora, sind von den wenigen hunderttausenden Kunden, die beats Music bislang akquiriert hat, nicht bedroht.

Freut ihr euch auf die ersten beats-Kopfhörer in schlichtem Apple-Design? Oder sind beats-Kopfhörer in euren Augen überteuerte Modegimmicks?