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Sven 27.06.2014 20:33 Uhr
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Umsatz-Primus: iOS-Apps erwirtschaften das Vierfache an Einnahmen im Vergleich zu Android-Apps

Trotz des Umsatz-Wachstums des mobilen Betriebssystems von Google bleibt die Apple-Plattform für Entwickler attraktiver. Der angesehene Analyst Benedict Evans von der Firma Andreessen Horowitz (Risikkapitalanleger) hat die neuesten Zahlen zum durchschnittlichen App-Umsatz pro User (ARPU) ausgewertet. Verglichen wurden hierbei die Zahlen der Plattformen iOS und Android. Das Ergebnis war eindeutig. Android holt am App-Markt weiter auf. Trotzdem verdienen Entwickler im Durchschnitt weiterhin unter iOS deutlich mehr. Die Zahlen und Auswertungen könnt ihr bei Benedict Evans genauer nachlesen.

Quelle: Benedict Evans

Daraus schließt Evans, dass iOS-Anwender deutlich mehr Geld in Apps investieren als Android-Nutzer. Android besitzt mittlerweile eine doppelt so große Anwenderbasis. Dadurch ergibt sich eine ARPU von einem Viertel im Vergleich zu iOS. Gründe hierfür sieht Evans in der Tatsache, dass Apple stärker in den sogenannten Premium-Segmenten vertreten sei und die hiesigen Kunden mehr Geld zur Verfügung hätten. Android hingegen ist besonders stark in ärmeren Ländern. Dort fehle es allerdings an Kreditkarten. Google werden Versäumnisse bei der schnellen Implementierung von Carrier-Billing-Lösungen vorgeworfen.

Weiter ist auffällig, dass sich Apple beim Angebot an den Kunden schon enorm im Vergleich zu Android absetzt. Evans spekulierte, dass sogar ein „Samsung Galaxy S5“-Anwender weniger in Apps investiert als ein iPhone-Nutzer (Modell-unabhängig). App-Entwickler nehmen an, dass Android-Anwender weniger bereit sind, für Apps zu zahlen. Daher gibt es viel mehr kostenlose Apps, die über Anzeigen in der App finanziert werden. Eine Art Teufelskreis.

Seid ihr von Android gewechselt? Hat sich euer App-Kaufverhalten geändert? Wir sind gespannt und erwarten eure Kommentare.