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Sven 23.05.2014 14:02 Uhr
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Beats-Übernahme durch Apple: 70% Wahrscheinlichkeit

Was auch immer 70% Wahrscheinlichkeit bedeuten mögen (auch im Wetterbericht ist dem Autor diese Angabe suspekt), einem Bericht von TechCrunch zufolge gibt es die besagte 70prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Übernahme von Beats durch Apple. Haupt-Triebfeder für den Deal sollen dem Bericht zufolge weniger die konkreten Produkte der Kopfhörer-Schmiede sein, als vielmehr die kulturelle Ausstrahlungskraft der beiden prominentesten CEOs der Firma, Dr. Dre und Jimmy Iovine. Denn genau mit Image und Marketing hatte Apple sehr zu kämpfen, seit Steve Jobs die Firma nicht mehr leiten und inspirieren konnte.

Ehemalige Burberry-Managerin, jetzt bei Apple: Angela Ahrendts

Tim Cook, der CEO von Apple versucht mit cleverer Personalpolitik, das Image von Apple wieder aufzupolieren und dem iPhone-Hersteller wieder mehr modisches Charisma zu verleihen. So hat er die Burberry-Managerin Angela Ahrendts für Apple gewonnen und einen hochrangigen Mitarbeiter und Spezialist für so genannte Wearables (tragbare Gadgets), Ben Shaffer von Nike abgeworben.

„They want Jimmy and they want Dre(…)“

„Sie wollen Jimmy (Iovine) und sie wollen (Dr.) Dre(…)“

– Zitat der Quelle auf TechCrunch.com

Neben dem Versuch, das eigene Image als modischem Konzern zu pflegen, geht es Apple auch um die Technik hinter Beats. Die Firma fertigt nicht nur eigene Kopfhörer, die mit ihrem unverwechselbaren Stil einen hohen Wiedererkennungsfaktor haben, sondern betreibt auch einen eigenen Musik-Streaming-Dienst. Da Apples Umsatz in iTunes zunehmend von Unternehmen wie dem europäischen Spotify und dem US-Marktführender Pandora unter Druck gerät, die Musik nicht verkaufen, sondern an die Kunden per Stream ausliefern, hat der Mac-Hersteller ein berechtigtes Interesse an der Kundschaft von Beats Music. Auch wenn diese nicht ganz so umfangreich ist, wie die des Konkurrenten Spotify. (160.000 vs. 10 Millionen)

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