Suche
Marie 29.06.2017 7:30 Uhr
News von

5 Bewertungen
4,80 Sterne

Happy Birthday, iPhone: 10 Fakten über das Apple Smartphone

Man kann sich kaum noch an die Zeit erinnern, wie das Leben vor dem iPhone war. Apple hat mit seinem Smartphone nicht nur die Art verändert, wie wir miteinander kommunizieren, sondern unser ganzes Leben gleich mit. Zum heutigen 10. Geburtstag des iPhones haben wir 10 Fakten und Anekdoten rund um das Smartphone zusammengefasst, die ihr bestimmt noch nicht kanntet.

1. Ein Mitarbeiter von Microsoft ist Schuld am iPhone. Steve Jobs war von einem Mitarbeiter von Bill Gates so genervt, weil er immer wieder prahlte, wie intuitiv die Stylus-basierte Technik des Windows-Konzerns sei. Jobs beschloss daraufhin, ein besseres, touchbasiertes System zu entwickeln. „Lass uns ihnen zeigen, wie man es richtig macht“, soll der Apple-Gründer damals zu seinen Mitarbeitern gesagt haben.

2. Die Idee für ein Smartphone kam Jobs zufällig beim Mittagessen. Der Apple-Gründer unterhielt sich mit Scott Forstall, dem ehemaligen iOS-Softwarechef, in einem Restaurant über die komplizierte Bedienung von Mobiltelefonen. Apple wollte das besser machen.

3. Steve Jobs hatte das Potenzial des iPhones lange nicht erkannt. Als ihm sein Chefdesigner Jony Ive im Sommer 2003 erstmals zeigte, was man mit einem Touchscreen-gesteuerten Gerät anstellen könnte, blieb Jobs unbeeindruckt. Den ersten Prototypen, so erzählt man sich, kommentierte er mit der Bemerkung, dass er nur eine einzige Verwendung dafür vorstellen könne: Um seine E-Mails auf dem Klo zu lesen.

4. Das iPhone war für Jobs wie ein aufgemotzter iPod. Zur Zeit des ersten iPhones war der iPod Apples erfolgreichstes Produkt. Der Konzern machte sich dementsprechend Gedanken darüber, welche Produkte den Erfolg des iPods am stärksten gefährden konnten. Für Jobs waren das Mobiltelefone, also begann Apple an einem Konzept für ein iPod + iPhone zu arbeiten. Er wollte ein schickes Lifestyle-Telefon für Menschen entwickeln, die nicht zwei Geräte mit sich herumschleppen wollten und keine Lust mehr auf Tastentelefone hatten. Eine Kamera bekam das iPhone übrigens nur, weil andere Handys auch schon eine hatten.

5. Das erste iPhone sollte ein Touch-Wheel bekommen. Eines der größten Probleme war damals die Bedienoberfläche. Der Konzern versuchte zunächst, die Bedienung über das Touch-Wheel des iPods zu realisieren, das allerdings zu keinem funktionierenden Gerät führte.

6. Apple wollte zunächst gar kein Mobiltelefon auf den Markt bringen, sondern ein Tablet. Jobs Entwicklungsteam hatte damals bereits an einem Touch-Display gearbeitet, das anfangs allerdings noch so groß wie eine Tischtennisplatte war und zunächst der Steuerung eines Macs diente. „Können wir die Touch-Technologie für das Tablet nicht so verändern, dass das Gerät am Ende in die Hosentasche passt?“, fragte Jobs damals. Apple hatte damit die Lösung für das Bedienungsproblem quasi schon entwickelt.

7. Jobs hatte sich lange dagegen gesträubt, das iPhone für Fremd-Programmierer zu öffnen. Das iPhone sollte nur mit den Apps benutzt werden, die zum Lieferumfang gehörten. Erst die Euphorie der Kunden über die Jailbreaks, die Hacker ins Netz stellten, stimmten den sturen Apple-Gründer um.

8. Vier ausgewählte Tech-Journalisten waren die ersten iPhone-Tester. Nicht jeder durfte damals vor Verkaufsstart das neue Smartphone in den Händen halten. Steven Levy von Newsweek, Ed Baig von USA Today, David Pogue von der New York Times und Walt Mossberg Wall Street Journal wurden von Steve Jobs persönlich ausgewählt und erhielten weltweit als erste zwei Wochen vor dem offiziellen Verkauf Zugriff auf das Gerät.

9. iPhone-Uhr erinnert an Geburtsstunde. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass Apples Smartphones bei Präsentationen immer die Uhrzeit 9:41 Uhr zeigen? Diese Zeit kommt nicht von ungefähr: Am 9. Januar 2007 wurde um 9:41 Uhr Ortszeit in San Francisco das erste iPhone vorgestellt.

10. Das iPhone ist das kommerziell erfolgreichste Produkt, das je auf den Markt gekommen ist. Wie Redakteure des Wall Street Journals herausgefunden haben, wurden innerhalb von nur zehn Jahren 1,2 Milliarden Smartphones abgesetzt. Apple lässt damit jahrzehntelange Erfolgsschlager wie Barbie, das Zippo-Feuerzeug oder den Zauberwürfel hinter sich.