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Diana 20.04.2017 8:07 Uhr
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Einheitliche EU-Ladegeräte? Nicht mit Apple!

Schon lange möchte die EU Kommission die Ladegeräte für Handys vereinheitlichen – nun soll die Regelung endlich eingeführt werden. Mit dem Gesetz sollen Kosten gespart und Chaos verhindert werden. Zudem soll sich der Elektromüll verringern. Apple kann sich das einheitliche EU-Netzteil nicht vorstellen und stellt sich quer.

„Freiwillige Verpflichtung“ soll Handyhersteller zu Universal-Ladekabel zwingen

Die „neue freiwillige Verpflichtung“ der EU Kommission soll dem Kabelsalat ein Ende setzen: In Zukunft sollen die Hersteller universal-kompatible Ladegeräte produzieren und damit in Sachen Anschlüssen nicht mehr in verschiedene Richtungen gehen. Für die Smartphone-Hersteller scheint diese Verpflichtung auf freiwilliger Basis kein Problem darzustellen, denn bereits von 2009 bis 2012 gab es eine ähnliche Regelung, die weitgehend akzeptiert wurde. Nun soll dieses Abkommen erneut in Kraft treten. Apple wird sich wohl weigern.

In den letzten Jahren hat sich bei den meisten Herstellern das Netzteil mit einem USB-C-Anschluss durchgesetzt. Nur Apple setzt mit dem Lightning Connector weiterhin auf einen anderen Anschluss. Die EU-Richtlinie soll nun auch Apple auf Kurs zwingen und zu universal-kompatiblen Ladegeräte verpflichten. Die EU verspricht sich von dem Universalstecker eine Verringerung des Elektromülls von ungefähr 51.000 Tonnen pro Jahr. Dazu spart der Kunde Geld, wenn er neben einem neuen Smartphone nicht noch zusätzlich ein neues Netzteil anschaffen muss.

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