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Gregor 10.03.2016 12:21 Uhr
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FlexBright-App: Apple schmeißt „Night Shift“-Klon aus dem App Store

Nach einem recht kurzen Aufenthalt im App Store hat Apple die FlexBright-App, welche zu nächtlicher Stunde den Blaulichtanteil aus dem Display herausfiltert, nun rausgeschmissen. Die App, welche noch vor Apples neuem Nachtmodus „Night Shift“ unter iOS 9.3 mit einer ähnlichen Funktion käuflich zu erwerben war, verstoße laut Apple gegen die Entwicklerrichtlinien.

Genau wie Apples neues Feature „Night Shift“ unter iOS 9.3 ermöglicht es FlexBright je nach Tageszeit die Blaulichtanteile aus dem Display herauszufiltern, um die Augen des Anwenders zu schonen und den Schlaf nicht negativ zu beeinflussen. Nach einer erneuten Überprüfung der App durch das Review-Team des iPhone-Herstellers, hat sich nun herausgestellt, dass der Entwickler der FlexBright-App Sam Al-Jamal gegen einige Zulassungsregeln im App Store verstoßen hat. Demnach hat der Macher der App einerseits undokumentierte Schnittstellen genutzt und andererseits „stille Musik“ im Hintergrund laufen lassen, um zu verhindern, dass die App im inaktiven Zustand vom System geschlossen wird. So konnte die App permanent die Farbtemperatur verändern, was allerdings auch einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge hat. Das Apple diese Praxis nicht gutheißen kann, scheint nachvollziehbar.

App-Review-Team in der Kritik

Allerdings ist der FlexBright-Entwickler nicht der Einzige, der in dieser Sache schlecht dasteht. Auch Apples Review-Team scheint hier versagt zu haben, zumal die Verstöße bereits bei einer ersten Prüfung hätten festgestellt werden müssen. Auch die Tatsache, dass die App laut Al-Jamal zunächst zugelassen wurde und anschließend wieder zurückgerufen wurde, wirft kein gutes Licht auf Apples Eingangsprüfung von Apps. Wer im Besitz der FlexBright-App ist, kann diese weiterhin nutzen, Updates wird es jedoch nicht mehr geben. Diese sei „für alle geplanten Zwecke tot“, wie Al-Jamal MacRumors gegenüber mitteilte. Apps, welche die Farbtemperatur des Bildschirms ändern, werde Apple künftig nicht mehr zulassen, so der Entwickler.

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