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Sven 16.04.2014 10:15 Uhr
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Gemeinsam gegen Smartphone-Diebstahl

Analoge Sicherheit. Quelle: freeimages.com

Smartphones – allen voran die hochwertigen und teuren iPhones – sind beliebte Ziele von Dieben. Apple hat mit seiner nützlichen „Mein iPhone suchen“-Funktion für ein bisschen mehr Sicherheit gesorgt. Mit der Funktion kann man sein Telefon orten und eine Nachricht auf dem Sperrbildschirm anzeigen lassen. Ein langgezogener Warnton soll den potenziellen Langfinger enttarnen. Wenn das alles nichts hilft, dann kann man das iPhone mit einer Fernlöschfunktion zu einem Briefbeschwerer umfunktionieren – denn nach dieser Prozedur ist es zerstört und wertlos. Innerhalb von iOS sind alle Daten verschlüsselt und die Löschfunktion wirft den zufällig generierten Schlüssel weg. Damit ist das Gerät unbrauchbar und jeglicher Versuch der Rekonstruktion vergebens. Wie ihr die nützliche Funktion einrichtet, könnt ihr hier bei uns nachlesen.

Was iOS schon eine ganze Weile beherrscht, soll eine ganze Branche nun umsetzen. Dazu haben die Fimen Apple, Google, HTC, Huawei, Motorola, Microsoft, Nokia und Samsung eine Initiative gegründet, um eine ähnliche Funktion in gleicher Art und Weise auf alle mobilen Betriebssysteme zu bringen. Damit sollen die Diebstähle teurer Smartphones verhindert werden. Das Ziel ist,  ab dem Juli 2015 alle verkauften Mobilfunkgeräte mit einem wirksamen Diebstahlschutz zu versehen. Es soll so verhindert werden, dass ein gestohlenes Gerät ohne die Einwilligung des Eigentümers gelöscht und re-aktiviert werden kann.

Die Aktivierungssperre, die Apple mit IOS 7 eingeführt hat, gibt einem schon einen guten Vorgeschmack auf die Funktion, die bald alle Smartphone-Hersteller einbauen werden. Entfernt man diese nicht selbst, dann kann beispielsweise ein Käufer des Telefons nichts damit anfangen. Erst wenn der rechtmäßige Eigentümer das Gerät aus seiner Apple ID löst, kann das Gerät zurückgesetzt und neu aktiviert werden.