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Sven 07.03.2017 16:14 Uhr
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44 Prozent mit dem Smartphone am Steuer, 8 Prozent schauen Videos

Der Branchenverband BITKOM hat in einer repräsentativen Studie unter 800 Verkehrsteilnehmern teils erschreckende Zahlen ermittelt. Fokus der Umfrage war das Verhalten von Autofahrern im Zusammenhang mit der Smartphone-Nutzung. Offenbar ist noch nicht bei allen Autofahrern durchgesickert, dass das Telefonieren mit dem Handy am Ohr einer der gefährlichsten Aufmerksamkeits-Killer ist. die Resultate des illegalen Telefonierens: Verspätetes Schalten, Verzicht auf Schulterblick, verzögertes Bremsen oder unterlassenes Blinken. Die Kontrollen der Polizei jedoch sind allenfalls sporadisch. Wer erwischt wird, bezahlt ein moderates Bußgeld.

8 Prozent: Videos während der Fahrt

Die Zahlen, die der BITKOM erhoben hat, sind entsprechend gruselig. Über 51 Prozent lesen regelmäßig SMS während der Fahrt, knapp jeder dritte Autofahrer schreibt sogar Kurznachrichten. Ein Fünftel der Befragten liest E-Mails, 15 Prozent schreiben welche. Kommen wir zum Telefonverhalten: Es telefonieren 44 Prozent der Befragten ohne eine geeignete Freisprecheinrichtung (FSE). Besonders bedenklich sind aber die folgenden Zahlen: 17 Prozent der Befragten gaben zu, zumindest ab und an während der Fahrt im Internet zu surfen. Und 8 Prozent konsumierten Videos. Während der Fahrt, wohlgemerkt.

CarPlay und Co. sorgen für Sicherheit

Doch es gibt auch Tröstendes. Denn durch die sich immer weiter ausbreitenden integrierten Systeme wie beispielsweise Apples CarPlay lassen sich immer mehr Menschen SMS und E-Mails von den digitalen Assistenten vorlesen und nutzen die integrierten Freisprecheinrichtungen der Lösungen. Das sorgt einem Vertreter des BITKOM zufolge für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

„Künftig werden Smartphone und Auto noch weiter zusammenwachsen. Die Kommunikation wird über den Bordcomputer abgewickelt, der die jeweilige Fahrsituation berücksichtigen kann.“ – BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder

Angesichts der erhobenen Zahlen können wir nur aus tiefstem Herzen hoffen, dass Herr Rohleder mit seiner Prognose richtig liegt.

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