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Sven 29.03.2014 13:07 Uhr
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Jailbreak für iOS 7.1 fertig – aber keine Veröffentlichung

Keine schöne Wortwahl für die Jailbreak-Konkurrenz

iOS-Hacker Steven De Franco hat sein iPhone 4S mit einem funktionierenden Jailbreak geknackt. Der iOS-Spezialist, der unter dem Pseudonym iH8sn0w agiert, twitterte dass es ihm gelungen sei, sein altes Apple-Gerät zu hacken. Neben all den Hasstiraden auf seinen „Kollegen“ winocm, der vor wenigen Tagen sein iPhone 4 mit nachweislich defekten Boot-ROM gejailbreakt hat, verneint er aber eine Veröffentlichung des Jailbreaks. De Franco macht deutlich, dass er „keine Lust“ mehr auf das jailbreaken habe und deswegen den Hack nicht veröffentlichen werde. Auch an einem knacken von iOS 8 hätte iH8sn0w kein Interesse. Wie genau der Jailbreak also funktioniert, wird vermutlich im Dunkeln bleiben.

Hinter Gittern – das iPhone ist ein geschlossenes System. Quelle sxc.hu

Ein Jailbreak ist nützlich, wenn man Software auf  seinem iPhone installieren möchte, die von Apple nicht in den App Store gelassen wird. Apples strenge Regeln unterbinden Modifikationen am Betriebssystem iOS sowie systemnahe Software, die geeignet ist, Sperren der Provider zu umgehen. In der Vergangenheit wurde über einen Jailbreak immer wieder gehackte kostenpflichtige Programme kostenlos in Umlauf gebracht und SIM- oder Netlocks der Mobilfunkanbieter umgangen.

Einerseits ist ein Jailbreak nötig, wenn man seine iPhone für Dinge nutzen will, die Apple so nicht erlaubt. Andererseits muss jedem Benutzer klar sein, dass ein Jailbreak Sicherheitslücken ausnutzt und häufig aus nicht allzu vertrauenswürdigen Quellen stammt. Ob man ein Gerät, welches eine Menge persönlicher Daten und Zugänge enthält, wirklich von seinem Sicherheitskorsett „befreien“ sollte, bleibt jedermanns eigene Entscheidung. Wenn ihr ein gehacktes iPhone nutzt, lest ihr hier, wie ihr den Jailbreak wieder rückgängig macht.

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