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Sven 27.03.2014 16:59 Uhr
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Ein Drittel würde 100 Dollar Aufpreis für ein größeres iPhone-Display bezahlen

Der Analyst Tavis MacCourt von Raymond James’s hat in einer kleinen Umfrage unter 500 US-Amerikanern festgestellt, dass 33 Prozent der iPhone-Nutzer bereit wären, für ein größeres Display zu bezahlen. Die Umfrage ist Barron’s veröffentlich worden. Bei der letzten Umfrage hätten 26 Prozent einer Preiserhöhung für mehr Bildschirm zugestimmt. 100 Dollar pro Gerät mehr wären die Befragten bereit, auszugeben. Das ist eine Menge, denn aktuell kostet das Einstiegsmodell des 5S ohnehin schon 699 Euro. 799 Euro wären ein Aufschlag von 14 %. Natürlich sind Dollar keine Euro aber Apple hat die unschöne Angewohnheit, Dollarpreise 1:1 in Euro umzurechnen.

Quelle: http://blogs.barrons.com

Interessant ist auch, wie sich Android-Nutzer und Besitzer eines iPhone unterscheiden. Nur sechs Prozent der Nutzer des von Google genutzten Systems wären mit einer Preiserhöhung für ein größeres Display einverstanden. Hier zeigt sich offensichtlich, dass Apple-Anwender bereit sind, für mehr Komfort auch entsprechend zu bezahlen. Ein Umstand, der den Mac-Hersteller in die schöne Lage versetzt, deutlich höhere Preise nehmen zu können als die Konkurrenz. Welchen Preis Apple für ein kommendes iPhone 6 aufrufen wird, ist noch unklar. Hoffentlich lassen sie sich nicht von Tavis’s Ergebnis inspirieren.

Tavis MacCourts Zahlen spiegeln auch die Marktanteile unter seiner Testgruppe wieder. Diese suggerieren einen fallenden Marktanteil Apples und einen steigenden bei Samsung. Es muss jedoch betont werden, dass eine Gruppe von 500 Befragten keinesfalls repräsentativ ist. Denn die aktuelle Einwohnerzahl der USA beläuft sich auf 317.238.626 (Stand 14. Dezember 2013).