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Sven 11.01.2017 9:17 Uhr
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iPhone-Fertiger Foxconn: Erster Umsatzrückgang seit 25 Jahren

Apples Auftragsfertiger Nummer 1, Foxconn, meldet zum ersten Mal seit dem offiziellen Börsengang einen Umsatzrückgang. Wie das japanische Wirtschaftsmagazin Nikkei berichtet, geben Analysten der sich abschwächenden Weltkonjunktur und der zunehmenden Marktsättigung im Smartphone-Sektor für die Absatzdelle die Schuld. Da Foxconn vorwiegend iPhone für Apple produziert, ist die derzeitige Schwäche auch dem Top-Smartphone aus Cupertino zu „verdanken“. In Zahlen drückt sich der sinkende Umsatz durch einen Rückgang von 2,81 Prozent aus.

Schwaches Jahr, Starker Dezember

Absolute Zahlen nennt die Publikation ebenfalls. So erwirtschaftete der Auftragsfertiger im abgelaufenen Jahr 2016 einen Gesamtumsatz in Höhe von umgerechnet 136,38 Milliarden US-Dollar. Interessant dabei ist, dass der Dezember im Vergleich zum Vorjahr ein besonders starkes Wachstum zu verzeichnen hatte. Bedingt durch das Weihnachtsgeschäft stieg der Umsatz überproportional um knapp 9,8 %. Begründet wird dies durch die stabile Nachfrage nach dem Phablet iPhone 7 Plus. Da viele Kunden die Extra-Funktionen des Plus-Modells nutzen wollen, rettet alleine dieses iPhone-Modell den Konzern vor noch schwächeren Zahlen.

Der Ausblick auf 2017 gestaltet sich einem Analysten zufolge jedoch wieder freundlicher:

„Look forward to 2017, we think Foxconn’s revenue could grow by 5% to 10%,“ – Vincent Chen, Head of Regional Research bei Yuanta Investment Consulting

So schätzt dieser Analyst, dass Foxconn wieder zu alter Stärke gelangen und ein Umsatzplus in Höhe von 5 – 10 Prozent erwirtschaften könne. Seine Zahlen stützt der Experte auf die kommenden iPhone-Modelle, unter anderem das Jubiläums-iPhone.

Bildmaterial: Foxconn

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