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Gregor 25.08.2016 13:57 Uhr
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Apple Music bald bei der Telekom?

Die Telekom könnte ein Musikangebot auf den Markt bringen, dass Kunden den Apple-Dienst ein halbes Jahr lang kostenfrei testen lässt. Die so genannte „Spotify-Option“ hat der Mobilfunkprovider erst vor Kurzem angepasst. Neukunden haben nicht mehr den Vorteil, dass das per Musikstreaming verbrauchte Volumen nicht berechnet wird. Einen echten Vorteil bietet die Musik-Option der Telekom damit nicht mehr, schon gar keinen finanziellen. Nun will der Telekommunikations-Gigant internen Unterlagen zufolge eine weitere Option vorstellen, die Apple Music als Musikdienst einbindet. Interessenten sollen das Angebot volle 6 Monate kostenlos nutzen können, Apple gewährt lediglich 3 Monate kostenfreien Probebetrieb.

Telekom: Apple Music oder Spotify?

Starten soll die Apple Music-Option Anfang September. Es ist nicht davon auszugehen, dass das verbrauchte Volumen nicht berechnet wird, insofern gleicht das Angebot dem für Spotify verfügbaren vermutlich wie ein Ei dem anderen. Möglicherweise hat der rosa Riese die Spotify-Option auch in Vorbereitung des neuen Angebots angepasst. Als Begründung führte die Telekom seinerzeit übrigens die hohen Kosten für die Option an.

Auch andere Provider sollen offenbar den Apple-Streaming-Dienst anbieten. So fanden die Kollegen von iFun Hinweise darauf, dass man den Musikstreaming-Service auch über E-Plus abonnieren können soll. Das würde Apple sicher in die Karten spielen, untermauert aber auch gleichzeitig den bröckelnden Status der Telekom als exklusiver Partner von Apple.

iTunes Karten statt Telekom Option

Wer wirklich Apple Music nutzen und dabei etwas Geld sparen möchte, der sollte von der Telekom-Option die Finger lassen. Denn hier zahlt man immer den vollen Preis. Das kann vermeiden, wer rabattiertes iTunes-Guthaben auf seinem Konto hat. Denn je nach Rabatt kann man mit iTunes Karten mit Apple Music 20 Prozent sparen. Bei Spotify funktioniert das leider nicht so einfach. Wer den Apple-Konkurrenten und aktuellen Marktführer über ein iPhone abonniert, bezahlt 30 Prozent mehr. Spotify spart sich so die „Apple-Steuer“ in ebendieser Höhe.

Auch an anderen Fronten muss der Streaming-Primus kämpfen: Spotify versucht derzeit, die Tantiemen für das Streamen von Musik zu drücken. So sollen die Margen verbessert werden und das Unternehmen so aus der Verlustzone gebracht werden. Außerdem wollen sich die Schweden so im Kampf um die Kunden besser gegen Apple Music aufstellen.

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