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Gregor 07.04.2013 8:32 Uhr
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Apple hebt deutlicher die Altersfreigabe im App Store hervor

Nach vielen Reklamationen und diversen Beschwerden von Eltern, deren Kinder unbeaufsichtigt App-Käufe getätigt haben und dabei viel Geld ausgegeben haben, stellt nun Apple, die Altersfreigabe für Apps besser dar.

Seit einigen Wochen gibt es Fälle, in denen Eltern von Apple viel Geld zurückfordern, die ihre Kinder auszugeben haben, um Münzen, Gegenstände und vor allem Spiele gekauft haben. Da bisher offenbar von Apple nicht auf altersgerechten Umgang mit Apps und Geräten geachtet hat, muss nun das Unternehmen in einigen Fällen die Beiträge zurück erstatten oder einen außergerichtlichen Vergleich anstreben.

Um dies in Zukunft zu umgehen, hat Apple die Altersfreigabe für Apps besser an einer sichtbaren Position angegeben, dies soll Eltern helfen, altersgerechte Apps besser zu erkennen und so ungewollte Ausgaben zu vermeiden.

Aber leider sieht die Theorie etwas anders aus, denn Eltern müssen ihren Kindern beibringen, dass diese mit dem Geld vernünftig umgehen, bevor sie ihnen iOS-Geräte, wie ein iPhone und iPad oder die iTunes-Kennwörter in die Hand drücken.

Anderseits sollen Apps im App Store, die sich explizit an Kinder richten, nicht die Möglichkeit bieten, mit einem einzigen In-App-Kauf einen mehrstelligen Betrag auszugeben. Insofern ist die bessere Kennzeichnung der Altersfreigabe nur eine Seite der Medaille – denn auf der anderen Seite – steht das Verantwortungsbewusstsein der Eltern und der Entwickler.