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Sven 19.03.2014 11:20 Uhr
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Neue iTunes-Version wieder mit lokalem Datenabgleich

Das lokale Synchronisieren von Kontakten und Kalendereinträgen auf iPhone, iPad und iPod Touch über Kabel oder WLAN hatte Apple mit der Mac-Version 11 der Medienverwaltung abgeklemmt. Nutzer sollten – so die Vorstellung der Kalifornier – für diese Funktion die iCloud nutzen. Windows-Nutzer betraf die umstrittene Änderung nicht.

Offensichtlich haben sich jedoch so viele verärgerte Nutzer über das Wegfallen der lokalen Synchronisation beschwert, dass der iPhone-Hersteller ein Einsehen hatte. Die neusten Vorabversionen haben laut 9to5mac.com die Funktion wieder an Bord. Sicherheitsbewusste Anwender, die aus Datenschutzgründen ihre Daten nicht der iCloud anvertrauen wollen, müssen dies in Zukunft auch nicht mehr. Lesezeichen und die Einstellungen von E-Mail-Accounts konnten vor der Änderung ebenfalls lokal abgeglichen werden. Ob auch diese Funktionalität zurückkehrt ist offen.

Diese Rückkehr einer von den Usern vermissten Funktion scheint den neuen, kooperativeren Kurs Apples weiter zu untermauern. Zu Zeiten von Steve Jobs war die Meinung der Anwender völlig irrelevant. Tim Cook sieht dies offenbar anders. Eine kritische Nutzermasse kann den Mac-Hersteller also zum Handeln bewegen, was zuletzt auch bei anderen Produkten wie Final Cut Pro zu beobachten war. Hier hat Apple auch einsichtig auf Entrüstungsstürme der User reagiert und vermisste Funktionen wieder nachgereicht.

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