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Sven 15.03.2014 22:12 Uhr
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US-Umweltschützer fordern strengere Sicherheitsvorkehrungen

Quelle: stock.xchng

Obwohl der iPhone-Hersteller in den letzten Vergleichen, die beispielsweise Greenpeace durchgeführt hat, immer relativ gut zum Branchendurchschnitt abgeschnitten hat, fordern die Umweltschützer von „Green America„, dass Apple den Einsatz giftiger Substanzen bei der Produktion in Asien reduziert. Die dortigen Mitarbeiter seien nach wie vor toxischen Stoffen wie n-Hexan und Benzol ausgesetzt ohne sich durch entsprechende Vorkehrungen vor einer Vergiftung schützen zu können.

Das Logo der Umweltorganisation Green America

Die Kritik an Apple fällt vor allem deswegen deutlich aus, weil sich der Konzern gerne als Saubermann der Branche produziert. Hier nehmen die Umweltschützer den Mac-Hersteller aus Cupertino beim Wort. Apple hätte als dominierendes Unternehmen in der Branche die Macht, auf solche schädlichen Stoffe zu verzichten. Der Verzicht auf diese Chemikalien würde die Produkte nicht verteuern, betont die Organisation.

Auf ihrer Internet-Seite hat die Organisation die Möglichkeit geschaffen, eine entsprechende Petition zu unterzeichnen. In dieser wird Apple aufgefordert, seine Zulieferbetriebe daran zu hindern, ihre Mitarbeiter weiter zu vergiften.

Apple selbst berichtet auf seiner Homepage ausführlich über die Maßnahmen, die ergriffen werden um die Produktion von iPhones, iPods, iPads und Macs so umweltschonend wie möglich zu halten. Die Informationen, die die Kalifornier bereitstellen, umfassen sogar die Umweltbilanzen einzelner Produkte bis zurück in das Jahr 2008. Trotz aller Information: Die Produktion von Computerhardware und Smartphones ist und bleibt ein dreckiges Geschäft.