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Christoph 28.05.2016 6:00 Uhr
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Patentklage: VirnetX fordert Verbot von Apples iMessage & FaceTime

Gerichtsgebäude LogoDer Streit zwischen Apple und dem Patentverwalter VirnetX schien schon so gut wie beendet, nachdem das Apfel-Unternehmen zuletzt zu einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 625,6 Millionen US-Dollar verurteilt worden war. Gegenstand der Klage war die vermeintliche Verletzung von Schutzrechten durch die Chat-Dienste iMessage und FaceTime. Neben einer zusätzlichen Zahlung in Millionenhöhe fordert VirnetX allerdings nun einen Verbot von Apples hauseigenen Messaging-Diensten.

Der nunmehr seit vier Jahren andauernde Patentstreit zwischen Apple und dem als Patent-Troll verschrienem Unternehmen VirnetX scheint noch nicht beendet zu sein. Zumindest zeigt sich der Patentverwalter mit dem zuletzt erwirkten Schadenersatz in Höhe von 625,6 Millionen nicht zufrieden und fordert weitere 190 Millionen Dollar vom iKonzern. Grund dafür soll der irreparable Schaden sein, der dem Unternehmen durch Apples Patentverletzung zugeführt wurde. Im Zuge der Klage fordert VirnetX daher auch ein Verbot der Messaging-Dienste iMessage und FaceTime.

Apple FaceTime

Es bleibt abzuwarten, ob der erneuten Klage des Patentverwerters stattgeben wird. Sollte es Apple nicht gelingen das Verfahren abzuwenden, dürfte der iPhone-Hersteller wohl eine außergerichtliche Einigung anstreben, um ein iMessage- und FaceTime-Verbot zu verhindern. Sollten die Chat-Dienste tatsächlich vorübergehend nicht verfügbar sein, dürfte dies für große Verärgerung auf Seiten der iOS- und Mac-Nutzerschaft sorgen. Denkbar wäre auch, dass Apple dann die hinter den Messaging-Diensten stehende Technologie anpassen muss, um die betroffenen Schutzrechte nicht zu umgehen.

(Quelle: AppleInsider)

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