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Sven 03.05.2016 6:02 Uhr
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Tim Cook: Reaktion der Wall Street eine „gewaltige Überreaktion“

Apples Quartalzahlen interessieren vor allem AktionäreFakt ist, dass Apple im abgelaufenen Quartal weit weniger iPhones verkaufen konnte als in den Jahren zuvor. Fakt ist, dass Apples Unternehmenserfolg wie bei keinem zweitem Unternehmen an einem Produkt, am iPhone, hängt. Dass die iPhone-Verkäufe enttäuschen, straft eine Wall Street ab, die schon länger argwöhnisch auf Apple (AAPL) schielt. Wann ist er endlich erreicht, der höchstmögliche Sättigungsgrad, von Beobachtern gerne „Peak iPhone“ genannt? All das sorgt dafür, dass sich die Apple-Aktie nun schon seit 8 aufeinander folgenden Tagen im Sinkflug befindet. Auch das ist leider Fakt.

Längste Verlustserie seit 18 Jahren

Interview: Tim Cook zum derzeitigen Börsenkurs

Damit markiert die derzeitige Apple-Kursflaute die längste Verlustserie des Wertpapiers seit 1998. Für in langen Zeiträumen denkende Anleger weniger schlimm, erholen sich Aktien langfristig doch sehr gut von solchen Dämpfern. Aber als Signal an die Führung bei Apple kommt der Kurssturz wohl gerade richtig. Die Investoren wollen Innovation, Apple liefert diese derzeit  nur in ganz kleinen Dosierungen. Den wachsenden Druck spürt auch der Apple-Chef. Tim Cook hat sich nun gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender CNBC zum Börsenkurs geäußert. Er hält den Kursverfall für eine „gewaltige Überreaktion“ der Wall Street. Seiner Ansicht nach hätte Apple das Ziel der Investoren zwar „klar“ verfehlt, aber dies sei kein ausreichender Grund, die Aktie so abzustrafen.

Fehlt es Apple an Innovation?

Zur Sprache kam im Interview denn auch das Thema „Innovation“. Apples CEO betonte in der Vergangenheit immer wieder, dass man Innovation „nicht kaufen“ könne. Sehr wohl sei es aber so, dass man kleinere Firmen aufgekauft hätte, um zumindest im Bereich der Services innovativer und schneller zu sein. Mittlerweile sind Services auch Apples zweitgrößter Gewinnbringer. Die Kunden abonnieren Dienste und sorgen so für einen regelmäßigen Umsatzfluss bei Apple. Dies alles findet Cook im aktuellen Börsenkurs deutlich unterrepräsentiert. Tim Cook mag Recht behalten, Dienste könnten Apple retten. Aber trotzdem sind Fans und Anleger enttäuscht, wenn Keynote um Keynote vergeht, ohne das nächste „one more thing“, das Apple nun mal ausmacht. Und auch das ist, ja, Fakt.

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