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Christoph 18.04.2016 12:44 Uhr
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Handy am Steuer: Neue Studie warnt vor Unfallrisiko

Handy am Steuer LogoDass die Nutzung von Handys und Smartphones am Steuer nicht gerade zu einer erhöhten Aufmerksamkeit im Straßenverkehr beiträgt, liegt in der Natur der Sache. Denn schließlich wendet man seinen Blick beim Tippen auf dem Mobilgerät von der Straße ab und vernachlässigt – wenn auch nur für kurze Augenblicke – das Verkehrsgeschehen. Durch die Ablenkung steigt auch das Unfallrisiko drastisch an, wie eine Studie der Technischen Universität Braunschweig nun zeigt.

Im Rahmen einer noch unveröffentlichten Studie der TU Braunschweig, welche den Radioprogrammen NDR Info und N-JOY zugespielt wurde, haben die Verkehrspsychologen 12.000 vorbeifahrende Autos an 30 Standorten in Hannover, Berlin und Braunschweig beobachtet. Dabei haben die Forscher festgestellt, dass 4,5 Prozent der Fahrer während der Fahrt mit ihrem Handy beschäftigt waren. Laut der Studie handele es sich dabei um eine im Vergleich zu anderen Ländern „alarmierend hohen Rate von Tippen während der Fahrt“.

Schärfere Gesetze & Kontrollen müssen her

Zurückzuführen sei dies laut Meinung des Studienleiters Professor Mark Vollrath zum einen auf die gestiegene Zahl an Smartphones in Deutschland und zum anderen auf mangelndes Problembewusstsein. Nur eine Überarbeitung der gesetzlichen Regelungen und mehr Kontrollen könnten daran etwas ändern, so Vollrath. Die Strafe für die Handynutzung am Steuer beläuft sich bislang auf ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg. Fahrradfahrer werden mit 25 Euro belangt.

In der Politik scheint das Problem schon lange angekommen zu sein, so sprachen sich zehn der 16 Bundesländer für eine Verschärfung des Verbots aus, wie einer bundesweiten Umfrage von NDR Info und N-JOY besagt. Allerdings führen nur drei der 16 Länder eine Statistik darüber, wie häufig Unfälle im Straßenverkehr auf eine unzulässige Handynutzung zurückzuführen sind. Während in den USA und Österreich die Handynutzung am Steuer als eine der Hauptunfallursachen aufgeführt wird, beläuft sich der Prozentsatz in den Statistiken von Berlin, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen auf gerade einmal 0,1 Prozent. Den geringen Prozentsatz begründet der Verkehrspsychologe mit einer lückenhaften Erfassung durch die Polizei. Der ADAC hingegen geht davon aus, dass einer von zehn Unfällen auf die Handynutzung zurückzuführen ist.

Vorbeugungskampagne „Kopf hoch“ klärt auf

Um das Bewusstsein für die Problematik vor allem bei jüngeren Autofahrern zu schärfen, hat der Jugendsender N-JOY kürzlich eine Kampagne mit der Überschrift „Kopf hoch – Das Handy kann waren“ gestartet, welche bislang großen Zuspruch erhalten hat. Das einminütige Video zeigt, wie tragisch unbedarftes Tippen auf dem Handy während der Autofahrt enden kann.

(Bildquelle: N-JOY)

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