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Sven 14.04.2016 16:55 Uhr
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Apple will seinem Browser Safari WebRTC beibringen

Logo des Browsers SafariApple hat intern entschieden, dass es in künftigen Versionen von Safari WebRTC unterstützen will. Wie ein Blog erfahren hat, soll der WebRTC-Support ohne ein gesondertes Plug-In funktionieren. Der Browser soll den Plänen zufolge die Kommunikationstechnik direkt eingebaut haben. Bei WebRTC handelt es sich um eine Open Source Lösung, die Echtzeit-Kommunikation rein browserbasiert implementiert. So können Video-Chats, Chats oder Telefonkonferenzen direkt über den Webbrowser stattfinden. Die Installation weiterer Komponenten ist nicht notwendig, so zumindest das Konzept.

Safari soll WebRTC lernen

Mit der Entscheidung ist Apple in guter Gesellschaft. Edge, der in Windows 10 enthaltenen Webbrowser von Microsoft, unterstützt WebRTC bereits, genauso wie das Firefox, der Browser der Mozilla Foundation, tut. Wie No Jitter zu berichten weiß, haben sich die Apple-Verantwortlichen an anfänglichem Zögern nun doch entschieden, die quelloffene Lösung implementieren zu lassen:

“Apple has given its seal of approval by placing WebRTC into development for WebKit, the engine that powers its Safari browser,”

„Apple hat abgesegnet, WebRTC zu einem Teil von WebKit, der Rendering Engine von Safari, zu machen.“

WebRTC könnte in Zukunft eine bequeme Alternative zu Skype und anderen Videokonferenzlösungen werden. Der Wegfall einer zusätzlichen Programm-Installation sowie die plattformübergreifende, flächendeckende Verfügbarkeit der Technik könnte viele Anwender überzeugen. Die Tatsache, dass es sich um eine quelloffene Entwicklung ohne versteckte Backdoors handelt, ist sicher ebenfalls nicht hinderlich.

WebRTC noch nicht in der Safari Technology Preview

In der Technology Preview, die Apple kürzlich veröffentlicht hat, ist von WebRTC noch keine Spur. Interessierte Privatanwender und Web-Entwickler sollten sich die Vorschau auf kommende Safari-Versionen ansehen, schließlich kann man sie parallel zur stabilen Version unter der aktuellen Version von OS X verwenden. Der Download steht in Apples Entwicklerbereich bereit. Was genau in dieser Preview-Version enthalten ist, kann man in den Release Notes genau nachlesen.

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