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Christoph 14.04.2016 12:13 Uhr
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FBI: keine brauchbaren Informationen auf geknacktem iPhone

FBI LogoNachdem es dem FBI zuletzt mit Hilfe von professionellen Hackern gelungen ist das iPhone eines der Attentäter von San Bernadino zu knacken, macht sich nun offenbar Ernüchterung breit. So sollen sich laut eines neuen Berichts keine brauchbaren Informationen auf dem entsperrten iPhone 5c befinden.

Wie CBS News unter Berufung auf eine der US-Behörde nahestehende Quelle berichtet, soll das FBI keine wichtigen Informationen auf dem iPhone 5c des San Bernadino-Attentäter Syed Farook gefunden haben. Allerdings sei die Analyse der Daten des iPhones noch nicht abgeschlossen, sodass nach wie vor die Möglichkeit besteht, dass die Behörde doch noch nützliche Informationen bezüglich der Pläne und Kontakte der Attentäter findet. Nach der zähen und recht langen Auseinandersetzung mit Apple in dieser Sache ein recht ernüchterndes Ergebnis für das FBI.

Zuvor hatte das FBI Apple mittels einer richterlichen Anordnung gezwungen bei der Entschlüsselung des beschlagnahmten iPhones mitzuhelfen, was der iKonzern aus Sicherheits- und Datenschutzgründen ablehnte. Schließlich gelang es der Behörde das besagte Apple-Phone mit Hilfe von Profi-Hackern auf eigene Faust zu entsperren. Dies veranlasste das FBI die Klage gegen Apple fallen zu lassen. Laut Aussage des FBI-Chefs James Comey sei noch nicht darüber entschieden worden, ob man Apple über die verwendete Entschlüsselungs-Methode, welche ohnehin nur auf dem iPhone 5c funktionieren soll, aufklären werde. Sollte der iPhone-Hersteller die Sicherheitslücke schließen, würde das die Arbeit des FBI laut eigener Aussage an den Startpunkt zurückwerfen.

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