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Sven 11.04.2016 15:31 Uhr
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Apple holt die iCloud auf Server aus China

Dass Apple die iCloud gerne komplett in eigene Rechenzentren holen würde, ist ein mehr oder weniger offenes Geheimnis. Projekt McQueen, das diesen Schritt vorbereiten soll, schreitet denn auch weiter voran. Ungeachtet des Deals mit Google plant der iPhone-Hersteller wohl seit Längerem, eigene Kapazitäten auszubauen. Als Hardware-Lieferant kommt neuesten Informationen zufolge der Marktführer in China zum Zug. Offenbar möchte Apple die Daten seiner Kunden auf Servern des chinesischen Herstellers Inspur lagern. Damit ist der Mac-Pionier in guter Gesellschaft anderer Technologie-Firmen. Wie die Digitimes zu berichten weiß, setzen auch andere Unternehmen auf die Server aus China – um dort anbieten zu dürfen.

Viele Firmen setzen auf Inspur

„Many IT players including Microsoft, LG Electronics, Ericsson, Intel, IBM, SAP, VMware, Nvidia and RedHat, have formed partnerships with the China-based server vendor, looking to quickly expand in China’s server market.“

„Viele IT Player einschließlich Microsoft, LG Electronic, Ericsson, Intel, IBM, SAP, VMware, Nvidia und RedHat sind Partnerschaften mit dem aus China stammenden Serverhersteller eingegangen, um im schnell expandierenden Markt Fuß zu fassen.“

Derzeit wird die iCloud von mehreren Schultern getragen, vorwiegend lagern die Daten auf Servern von Microsofts Azure oder Amazons Cloud-Lösungen. Dabei sind die einzelnen Datenfragmente (sog. Chunks) verschlüsselt. Weder Apple noch seine Dienstleister in Sachen Cloud kommen an die Daten der Kunden heran. Selbst wenn sie – wie Microsoft – eng mit den Geheimdiensten kooperieren, haben die Cloud-Anbieter keine Chance, an die Nutzdaten zu gelangen. Apple möchte dennoch die Kundendaten auf eigener Hardware verwalten.