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Sven 04.04.2016 13:59 Uhr
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iPhone verboten: Mr. President muss weiterhin Blackberry nutzen

Obama mit BlackberryObwohl er auch zu dienstlichen Zwecken voll auf  ein iPad von Apple setzt, muss Barack Obama, seines Zeichens President of the United States (PotUS), zum telefonieren auf ein Gerät von RIM/Blackberry zurückgreifen. Die strengen IT-Sicherheitsvorschriften verbieten ihm den Einsatz eines iPhones für dienstliche Telefonate. Seine Helfer im Weißen Haus jedoch dürfen dank einer Neuregelung der Sicherheitsrichtlinien mittlerweile Dienst-iPhones beantragen. Sie müssen sich nicht mehr mit veralteter Hardware und einem unpraktischen Betriebssystem herumärgern.

Begründung: iPhone-Messaging nicht sicher

Die Begründung, warum der PotUS einen Blackberry mit sich führen muss, ist einfach. Die Verantwortlichen glauben, dass die Messaging-Funktionen des RIM-Produktes hinsichtlich der Sicherheit denen eines iPhones überlegen seien. Daher muss Obama wohl noch eine längere Zeit mit dem Blackberry vorlieb nehmen. Nicht so seine Helfer. Diese wurden in letzter Zeit mit aktuellen iPhones gesichtet. Das ist der erste Schritt in eine runderneuerte IT im Weißen Haus, wie die NY Times zu berichten weiß. Denn bislang waren dort reine Schwarz-Weiß-Drucker eingesetzt, die nicht mal eine Duplex-Einheit hatten. Sie gesellten sich zu Computern aus dem letzten Jahrzehnt, wenn man den Berichten glauben darf. Außerdem sollen die Telefone im mächtigsten Haus der Welt so alt sein, dass nur noch wenige Angestellte wissen sollen, wie man die Kurzwahltasten programmieren kann.

Vier Behörden bestimmen über Präsidenten-Telefon

Der Grund für die hoffnungslos veraltete Technik im Oval Office: Vier Behörden mit jeweils einem eigenen CIO (Chief Information Officer, IT-Leiter) bestimmen über die Hardware-Ausstattung im Weißen Haus. Das Kompetenzgerangel hat in der Vergangenheit zu einem unheilvollen Innovations-Stopp geführt. Nicht nur deswegen fühlen sich manche Angestellte bei Surf-Sessions wie in die Mitte der 1990er versetzt. Damals galten 56k-Modems als das Maß der Dinge. Diese Geschwindigkeit liefert auch die veraltete Hardware im Weißen Haus.

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