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Christoph 04.04.2016 13:41 Uhr
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FBI will US-Behörden bei iPhone-Entschlüsselung helfen

FBI LogoNachdem es dem FBI zuletzt gelungen war das iPhone eines der Attentäter von San Bernadino ohne Apples Hilfe zu knacken, hat das FBI sein neu gewonnenes Know How bezüglich der Entsperrung von iPhones nun auch lokalen Behörden im ganzen Land angeboten.

Wie aus einem Brief an die lokalen Strafverfolgungsbehörden in den USA hervorgeht (via Reuters) will die US-Bundespolizei Ermittlern bei der Verfolgung und Überwachung der Kommunikation verdächtiger Personen helfen. Dabei will man die eigene iPhone-Entschlüsselungs-Technik zur Verfügung stellen, um beschlagnahmte iPhones zu entsperren. Den Ermittlern fehlen in der Regel die Mittel und Tools, um die Kommunikation verschlüsselter Mobilgeräte zu untersuchen. Einer weiteren Meldung von Reuters zufolge wird das FBI die Sicherheitslücke allerdings nicht lange nutzen können, denn laut Aussage von Apple-Ingenieuren und Experten wird der iPhone-Hersteller das Leck schon bald schließen können. Wie es dem FBI gelungen ist die Codesperre im besagten iPhone zu umgehen, ist jedoch nach wie vor unklar. Angeblich soll ein israelisches Sicherheitsunternehmen an der Entschlüsselung beteiligt gewesen sein.

US-Justizministerium

Im Fall um das iPhone 5c des Attentäters Syed Farook, welcher im Dezember letzten Jahres 14 Menschen im amerikanischen San Bernadino ums Leben brachte, weigerte sich Apple trotz richterlicher Anordnung bei der Entschlüsselung des Smartphones zu helfen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Entwicklung einer iOS-Version mit Hintertür gefordert, welche es den Behörden jederzeit ermöglichen würde die Geräte verdächtiger Personen zu entsperren. Apple lehnte dies bislang aus Sorge um die Sicherheit und Privatsphäre seiner Kunden ab.

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