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Sven 07.03.2014 21:31 Uhr
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„Attack Detection Mode“ soll iPhone-Nutzer schützen

© Balint Radu – Fotolia.com

Apple hat beim US-amerikanischen Patentamt eine Vorlage eingereicht, die iPhone Hüllen mit Panikknopf überflüssig machen könnten. Der Mac-Hersteller stellt sich vor, die Sensoren des iPhone für die Ermittlung einer kritischen Situation zu nutzen. So soll das Telefon autonom anhand der Sensordaten entscheiden, ob sein Besitzer in einer Notsituation ist.

Die weitere Funktionsweise: Zunächst erstellt der Benutzer eine Liste mit Kontakten, die im Notfall nacheinander zu benachrichtigen sind. Entweder wird diese Liste strikt abgearbeitet oder das System entscheidet aufgrund der GPS-Daten, welcher der nächstgelegene Kontakt ist. Es soll nach der Patenschrift ebenfalls möglich sein, lokale Rettungsdienste zu alarmieren. Auch hierfür würde der GPS-Chip genutzt um die aktuelle Position zu bestimmen.

Erkennt das Rettungssystem eine kritische Situation, etwa weil sich der User eine längere Zeit überhaupt nicht bewegt (Atemstillstand) oder ein physischer Schlag das Telefon getroffen hat (Autounfall), zählt es einen Countdown herunter. Bricht der User diesen nicht ab, werden der oder die Notrufe abgesetzt. Der Patentantrag enthält eine Reihe weitere technischer Details. Ob und wann Apple diese Funktion entweder mit iOS oder in einer eigenen App ausliefern wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch völlig offen.