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Sven 22.03.2016 6:44 Uhr
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Apple vs. FBI: Anhörung vertagt, FBI könnte sich selber helfen

FBI LogoJust einen Tag vor der von Richterin Sheri Pym angesetzten Anhörung hat das FBI und das Department of Justice (DOJ) diese wieder verschieben lassen. Tim Cook hat sich den nun verschobenen Termin wohl rot im Kalender angestrichen gehabt, denn er eröffnete die gestrige Keynote mit der Frage, wie viel Macht die US-Regierung über unsere Daten haben sollte. Eigentlich sollte der iPhone-Hersteller am heutigen Dienstag dazu gezwungen werden, ein iPhone zu knacken, welches der Terrorverdächtige Syed Rizwan Farook bei seinem Anschlag in San Bernadino mit sich führte.

Hat das FBI einen anderen Weg gefunden?

Anscheinend hat das FBI einen Weg gefunden, ohne die Hilfe aus Cupertino in das iPhone einzubrechen. Die Ermittler spekulieren, dass auf dem iPhone Daten gespeichert sein könnten, die in dem bereits entschlüsselten iCloud-Backup noch nicht enthalten seien. Das aktuellste Backup ist Wochen vor dem Anschlag entstanden. Die auf dem iPhone gesicherten Daten sollen weitere Hintergründe und Drahtzieher des Anschlags liefern. Was genau auf dem iPhone zu finden sein könnte, ist aber weiterhin völlig unklar. Wie in das mit einem Passcode gesicherte iPhone gelangt werden soll, ist vom FBI nicht näher beschrieben worden, die Regierung hat bei der zuständigen Richterin folgendes Statement eingereicht:

“On Sunday, March 20, 2016, an outside party demonstrated to the FBI a possible method for unlocking Farooks iPhone. Testing is required to determine whether it is a viable method that will not compromise data on Farook’s iPhone. If the method is viable, it should eliminate the need for assistance from Apple Inc. (“Apple”) set forth in the All Writs Act Order in this case.

„Am Sonntag, den 20. März 2016, hat eine außenstehende Partei dem FBI eine Methode präsentiert, wie man in Farooks iPhone gelangen könnte. Dies muss getestet werden, um herauszufinden, ob es sich dabei um einen gangbaren Weg handelt, an die Daten aus Farooks iPhone zu kommen. Wenn die Methode klappt, könnte das die Notwendigkeit einer Hilfe von Apple im Rahmen des All Writs Act beseitigen.“

Kurz gesagt: „Schaffen wir es selber, brauchen wir Apple nun doch nicht. Entschuldigt die Umstände.“ Endgültige Entwarnung kann jedoch nicht gegeben werden, die Anhörung ist nur verschoben worden. Nächster Gerichtstermin ist der 5. April 2016. Dann wird hoffentlich feststehen, ob das FBI tatsächlich einen Weg gefunden hat, das iPhone des Terroristen zu knacken, dessen Anschlag mehr als ein Dutzend Tote forderte.

Quelle: TechCrunch

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