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Christoph 21.03.2016 12:00 Uhr
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Apple verstärkt Verschlüsselung von iCloud Backups unter iOS 9.3

iCloud LogoDer Streit zwischen Apple und dem FBI um die Entschlüsselung des iPhones eines der Attentäter von San Bernadino hat den iKonzern nun offenbar dazu veranlasst auch die Verschlüsselung von iCloud Backups zu verschärfen. Im Zuge der Ermittlungen hat die Strafverfolgungsbehörde nämlich bereits Zugriff auf iCloud-Backups gehabt, woraufhin Apple die Hintertür nun dicht gemacht hat.

Im Zuge der vom FBI geforderten Entsperrung eines Attentäter-iPhones hat Apple allem Anschein nun auch die Verschlüsslung von iCloud Backups verstärkt. Diese waren bislang nicht so stark verschlüsselt wie es bei den Daten auf iOS-Geräten der Fall ist. So waren die Backups bisher nicht durch einen Passcode geschützt, was sich mit iOS 9.3 offenbar ändern soll. Wie der Reddit User vista980622 berichtet, verschlüsselt Apple bei Aktivierung der zweistufigen Authentifizeirung iCloud Backups nun mit einem Passcode. Das Feature findet sich auch in der letzten iOS 9.3 Beta-Version. Somit hat Apple keine Möglichkeit mehr iCloud Backups auf Verlangen der Behörden zu entschlüsseln.

iCloud Backup durch Passcode geschützt

Wie auf dem Screenshot zu sehen ist, fordert iOS zur Eingabe eines Passcodes auf, sobald man versucht ein verschlüsseltes Backups wiederherzustellen. Zudem erscheint der Hinweis, dass der Zugang zum iCloud-Account geschützt ist sowie der Passcode verschlüsselt ist und nicht von Apple gelesen werden kann.

Bereits zuvor gab es Berichte darüber, dass der iKonzern die iCloud Verschlüsselung verstärken möchte. Mit dem Release von iOS 9.3 nach der Apple-Keynote am 21. März scheint es wohl so weit zu sein. Mit dem Passcode für iCloud Backups schließt Apple eine weitere potentielle Hintertür für das FBI um bei Ermittlungen an Daten heranzukommen.

(Quelle: iPhoneHacks)

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