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Gregor 06.03.2014 14:30 Uhr
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Australischer Finanzmarkt: Neue Steuervorwürfe gegen Apple

Unternehmen des Interkontinentalen Absatzmarktes nutzen unterschiedliche Versteuerungen auf Erträge. Apple gehört wie auch Amazon, Ebay und weitere Global Player zu denen, die niedrigere Steuersätze, zum Beispiel in Irland in Anspruch nehmen und damit Steuern sparen. Ein Artikel der australischen Presse berichtet aktuell von Steuerverschiebungen von etwa 9 Milliarden US-Dollar.

Nachdem der Apple CFO Peter Oppenheimer, seinen Rücktritt zum September 2014, und damit das Ende des aktuellen Geschäftsjahres bekannt gegeben hat, rückt auch wieder einmal das Medieninteresse deutlich näher an Apples Geschäftszahlen. Die Australien Financial Review bezieht sich in einem aktuellen Artikel auf das Geschäftsgebaren von Apple rückwirkend auf die letzten 10 Jahre des australischen Absatzmarktes. Dort heißt es, dass der kalifornische Konzern binnen der letzten 10 Jahre etwa 6 Milliarden Euro am australischen Fiskus vorbei transferiert hat. Den Angaben von Apple zufolge habe das Unternehmen ca. 85 Millionen australische Dollar Gewinn erzielt und darauf einen gültigen Steuersatz beglichen. Zuvor wurden Transaktionen mit speziellen Deklarationen in Richtung Irland getätigt. Dort unterhält Apple, wie viele andere Konzerne auch, einen Steuersatz, der niedriger ist, als in anderen Ländern.

Nicht nur Australien sind diese gültigen Steuerverschiebungen ein Dorn im Auge, auch innerhalb der EU gibt es Bemühungen diese Grauzonen mit wirksamen Regelungen aufzudecken und die Schlupflöcher zu schließen. Entsprechende Vorkehrungen werden aktuell mit den EU-Mitgliedsstaaten besprochen. Doch nicht nur im Ausland wird das Gebaren kritisch beurteilt. So kamen in Amerika Tim Cook und Barack Obama bereits ins Gespräch. Die Regierung hat ein offensichtliches Interesse, dass Firmen, beziehungsweise Unternehmen und Konzerne die ihren Hauptsitz in den USA gemeldet haben, ihre Steuern auch dort entrichten.

Diesbezüglich kann auch die Rückholung der Mac Pro Produktion “Assembled in The USA“ verstanden werden. Die neu eröffneten Produktionsstätten bringen Arbeitsplätze wie auch Steuereinnahmen nach Amerika.Tim Cook bekräftigte auch schon zu diesem Zeitpunkt, dass Apple der größte Steuerzahler in den USA ist. Im Oktober wird Luca Maestri bisheriger Fize-CFO die Nachfolge von Peter Oppenheimer antreten.

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