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Sven 16.03.2016 16:52 Uhr
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Apple vs. FBI: iCloud Backup soll sicher werden

iCloud LogoEinem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) zufolge soll Apple intern daran arbeiten, die Daten in der iCloud noch besser vor dem Zugriff durch Außenstehende zu schützen. Nachdem im Verlauf des Verfahrens zwischen Ermittlungsbehörden und iPhone-Hersteller ans Tageslicht kam, dass das FBI bereits Zugriff auf die iCloud-Backups eines der San-Bernadino-Attentäter hatte, will der Mac-Pionier wohl auch diese Hintertür effektiv schließen. Für die Nutzer soll das Plus an Sicherheit mit keinem Verlust an Komfort einhergehen. Damit scheinen die Verantwortlichen allerdings noch ihre liebe Not zu haben.

WSJ: Apple „ringt noch mit der Lösung“

Die Krux ist, dass Anwender nur zu gern auf Sicherheit verzichten, wenn diese auf Kosten einfacher Bedienung erkauft wird. Offenbar haben hier auch Apples Ingenieure ihre Probleme, den Spagat zu schaffen. Derzeit ist es so, dass Apple iCloud-Backups sehr wohl verschlüsselt. Dennoch ist der kalifornische Hightech-Gigant immer noch im Besitz der Schlüssel. Und kann so ohne Weiteres gezwungen werden, Kundendaten auf Behördenwunsch herauszugeben. Offenbar möchten die Verantwortlichen bei Apple nicht mehr in der Position sein, dies überhaupt noch zu können.

Sicher ist, dass das weitere Absichern der iCloud Apple zusätzlichen Ärger mit den Ermittlungsbehörden einbringen wird. Schließlich sind diese eigenen Angaben zufolge auf die Kooperation mit den Technologiefirmen angewiesen. Dass hier unter anderem von Microsoft und Dropbox bereitwilligst kooperiert wird, zeigen einzelne Sachverhalte: Lädt man eine verschlüsselte Datei in die Cloud der beiden Firmen, löschen diese die Daten umgehend – schließlich können sie auf diese Inhalte nicht zugreifen und so auch nicht ihrer Auskunftspflicht nachkommen. „Besser löschen als Ärger bekommen“  scheint hier das Motto zu sein.

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Wir werden weiter berichten, wie Apple sich im mittlerweile öffentlich geführten Disput „Privatsphäre vs. Behördenkontrolle“ weiter verhält.