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Gregor 20.02.2014 11:22 Uhr
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Facebook Monopoly: Whats App geht für 19 Milliarden US-Dollar an Mark Zuckerberg

Der Firmenchef von WhatsApp verkauft sein erfolgreiches Unternehmen an den Gründer von Facebook. Die Summe soll insgesamt 19 Milliarden US-Dollar betragen. Ein Teil davon soll in Form von Aktien beglichen werden. Auch wenn WhatsApp nun nicht mehr völlig eigenständig agiert, soll die Ausrichtung der SMS-Alternative beibehalten werden.

Grundstein des Erfolges von WhatsApp ist die gleichnamige App, die im Apple App Store Premiere feierte. Inzwischen ist die Applikation für jedes mobile Betriebssystem verfügbar. Alleine in Deutschland soll der monatliche Nutzerkreis 30 Millionen Menschen betragen, also jeder zweite Smartphonebesitzer. Nur 10 Prozent der deutschen Bevölkerung geben für sich an ohne Smartphone auszukommen. So teilte der WhatsApp Gründer noch vor einigen Wochen diese bemerkenswerte Nutzerzahl mit. Angesichts dieser Zahlen scheint ein Wachstum kaum noch möglich. Trotz vieler Sicherheitsprobleme entwickelte sich das Unternehmen aber auch weiterhin sehr gut, um den Erfolg noch weiter ausbauen zu können, hätte Jan Koum, Whats App mit anderen Unternehmen stärken müssen. Mark Zuckerberg ist dem zuvorgekommen und hat dafür tief in den Geldbeutel greifen müssen. Als Vergleich: Zuckerberg kaufte auch Instagram, damals für einen Preis von 1 Milliarde US Dollar, ein Bruchteil von WhatsApp.

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Mark Zuckerberg räumt mit dem Kauf einen potenziellen Mitbewerber und Konkurrenten aus dem Weg, die eigene Macht scheint mit Facebook mehr und mehr zu schwinden. Die Leute werden des Social Networks langsam überdrüssig, zudem steuert das Netzwerk merklich mehr in den Business Bereich und bietet Unternehmen für deren Werbung eine große Bühne. Ehe dieser Stern am Firmament zu verblassen droht, sorgt sich der Facebook Gründer um neue Verdienstmöglichkeiten. WhatsApp ist also die neueste Errungenschaft. Der alternative Kurznachrichtendienst soll aber weiterhin weitestgehend eigenständig agieren, dazu gehört auch die bisherige Ausrichtung. Dementsprechend soll der Dienst auch nicht weiter in Facebook integriert werden, auch der Facebook Massenger bestehen bleiben.