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Sven 10.03.2016 6:36 Uhr
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Apple vs. FBI vs. France: 350.000 Euro pro nicht geknacktem iPhone

FBI LogoDas könnte langfristig ins Geld gehen. Frankreich arbeitet gerade an einem Gesetzentwurf, der unwillige Smartphone-Anbieter mit finanziellem Druck dazu bringen will, gesperrte Telefone von Verdächtigen Personen zu knacken. Rund 350.000 Euro soll beispielsweise Apple für den Fall pro iPhone zahlen, wenn sich der Konzern weigert, ein iPhone zu entsperren, um Behörden den Zugriff auf die darauf gespeicherten Daten zu gewähren. Einem Bericht zufolge arbeitet auch der US Senat an einem ähnlichen Gesetz.

USA arbeiten an Geldbußen-Gesetz

Bislang unbekannt war, dass auch Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses an einem solchen Gesetzentwurf werkeln. Wie Reuters berichtet, wird im US-Senat gerade ein Gesetz vorbereitet, das unkooperative Smartphone-Hersteller mit Geldbußen bestrafen will.

„technology companies could face civil penalties for refusing to comply with court orders to help investigators access encrypted data under draft legislation nearing completion in the U.S. Senate.“

„Wenn Technologiefirmen sich gegen gerichtliche Anordnungen widersetzen und Ermittlungsbehörden keinen Zugriff auf verschlüsselte Informationen gewähren, könnten sie mit Geldstrafen belegt werden. Ein solcher Gesetzentwurf nähert sich gerade der Fertigstellung im US Senat.“

– Reuters

Bekanntermaßen sind die US-amerikanischen Gerichte nicht so zurückhaltend, wenn es um die Verteilung von Geldbußen geht. Die 350.000 Euro, die Apple in Frankreich abführen müsste, toppen amerikanische Richter sicher ohne mit der Wimper zu zucken. Je nach Fall könnte eine solche Geldstrafe locker in die Millionen gehen. Obwohl Apple bekanntermaßen eine recht dicke Kapitaldecke hat, wären hohe Strafen bei Zuwiderhandlung auch für die Kalifornier ein Schlag.

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