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Christoph 09.03.2016 15:54 Uhr
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Apple vs. FBI: Edward Snowden hält FBI-Forderungen für „Bullshit“

Edward SnowdenSeit einiger Zeit melden sich immer wieder prominente Vertreter der Tech-Branche zum Streit zwischen Apple und dem FBI um die Entschlüsselung des iPhones eines der San-Bernadino-Attentäter zu Wort. So auch der Whistleblower Edward Snowden, für den die Aussage des FBI, wonach man die Hilfe von Apple benötige, um das besagte iPhone zu knacken „Bullshit“ sei.

Im Streit zwischen Apple und dem FBI um die Entsperrung eines Attentäter-iPhones hat sich nun auch der ehemalige NSA-Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden zu Wort gemeldet und drastische Worte für das Vorgehen der Strafverfolgungsbehörde in dieser Angelegenheit gefunden. Das FBI versucht seit einiger Zeit den iPhone-Hersteller zur Entwicklung einer speziellen iOS-Version zu zwingen, um den automatischen Selbst-Löschungs-Prozess bei einer bestimmten Anzahl an fehlgeschlagenen Login-Versuchen zu umgehen. Mittels einer Brute-Force-Attacke will das FBI dann das besagte Apple-Phone knacken. Auf der Common Cause‘s Blueprint for Democracy-Konferenz teilte Snowden via Videostream mit, dass die Behauptung des FBI, wonach alleine Apple das iPhone entsperren kann „Bullshit“ sei. Denn laut Snowden gäbe es diverse Möglichkeiten an die Daten auf dem iPhone heranzukommen. In einem Tweet hat er in diesem Zusammenhang auf einen Artikel von Daniel Kahn Gilmor verwiesen, der beschreibt wie das FBI das iPhone mithilfe des NAND-Flash-Speichers knacken könnte.

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Will die Regierung einen Präzedenzfall schaffen?

Was die ganze Sache so heikel macht ist, dass das FBI trotz etlicher Mittel das beschlagnahmte iPhone selbst zu knacken Apple dazu zwingt das Gerät zu entschlüsseln. Auf diese Weise hätte die Regierung nämlich einen Präzedenzfall geschaffen, auf Grundlage dessen sie künftig auch andere Hersteller zur Entschlüsselung zwingen könnte. Über eine obligatorische Hintertür in den Systemen könnte die Behörde dann jederzeit Geräte entsperren, um an Informationen zu gelangen. Abgesehen von der Gefahr eines Überwachungsstaates könnten die Hintertüren auch von Kriminellen entdeckt und missbraucht werden. Die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer wäre in dem Fall nicht mehr gewährleisten. Auch Apple-Chef Tim Cook prangerte diese Tatsache zuletzt einem öffentlichen Brief an. Zahlreiche Tech-Firmen und auch Apple-Mitbegründer Steve Wozniak stellten sich zuletzt hinter Apple.

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