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Christoph 07.03.2016 15:40 Uhr
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Apple vs. FBI: Apple hilft „Räubern und Mördern“ laut NYPD Anti-Terror-Chef

nypd-logoIm Streit zwischen Apple und dem FBI um die Entschlüsselung des iPhones eines der San-Bernadino-Attentäter verhärten sich die Fronten zunehmend. Nun äußerte sich der Anti-Terror-Chef des New York Police Department zu Ungunsten des iPhone-Herstellers, wonach Apple mit dem iPhone „Kidnappern, Räubern und Mördern helfe“.

John Miller, seines Zeichens Anti-Terror-Chef des New Yorker Police Departments, hat sich im Rahmen eines Interviews öffentlich gegen Apples Haltung im Streit um die Entsperrung eines beschlagnahmten iPhones eines der Terroristen von San Bernadino ausgesprochen. Wie die Daily News (via Re/code) berichtet, habe laut Miller Apple mit seinem Vorgehen die Strafverfolgungsbehörden behindert und „Kidnappern, Räubern und Mördern“ geholfen.

“You are actually providing aid to the kidnappers, robbers and murders who have actually been recorded on the telephones in Riker’s Island telling their compatriots on the outside, ‘You gotta get iOS 8. It’s a gift from God because the cops can’t crack it.”

In seiner drastischen Formulierung bezieht sich der Anti-Terror-Chef auf aufgezeichnete Telefonate zwischen Insassen von Riker‘s Island (Gefängnis) und ihren Komplizen außerhalb der Haftanstalt, wonach diese iOS 8 als ein Geschenk Gottes bezeichneten, da die Polizei nicht im Stande sei es zu knacken.

john-miller

Trotz der harten Anschuldigungen zeigt sich Apple alles andere als unkooperativ, wenn es darum geht den Strafverfolgungsbehörden zu helfen. Laut eines Berichts hat der iKonzern allein in der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres auf 3.824 Anfragen reagiert. Allerdings geht Apple die Forderung der Regierung einer speziellen Software, um dem FBI die Entsperrung des besagten iPhones mittels einer Brute-Force-Attacke zu ermöglichen eindeutig zu weit. Der iPhone-Hersteller fürchtet hier die Schaffung eines gefährlichen Präzedenzfalls, welcher die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer gefährde, zumal nicht nur die Regierung jederzeit Zugang zu den Geräten hätte, sondern unter Umständen auch Kriminelle. Zahlreiche Tech-Firmen stellten sich zuletzt offiziell an Apples Seite.

(Bildquelle: Wikipedia, Spencer Platt/Getty Images)

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