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Sven 07.03.2016 5:56 Uhr
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Sharp-Übernahme durch Foxconn geht doch weiter

Sharp wird wohl von Foxconn übernommenTrotz finanzieller Risiken, die Foxconn zwischenzeitlich etwas gebremst hatten, hält Foxconn an der Übernahme von Sharp fest. Foxconn fertigt unter anderem iPhones für Apple, ist aber auch für die Smartphone-Konkurrenz tätig. Sharp, einst einer der strahlendsten japanischen High-tech-Konzerne ist in schweres Fahrwasser geraten und nun ein Übernahmekandidat. Interessant für Investoren ist vor allem die Displayfertigung der Japaner, die nach einer Übernahme eine weitere Integration des Fertigungsprozesses ermöglicht.

Kaufobjekt Sharp birgt Risiken

Eigentlich hätten die Verträge bereits im Februar unterzeichnet werden sollen, aber die Finanzexperten von Foxconn deckten in den Bilanzen von Sharp neue Risiken auf, die die abschließende Vertragsunterzeichnung hinauszögerten. Nun will Foxconn trotz der Risiken in Höhe von 350 Milliarden Yen, knapp 2,8 Milliarden Euro, weiter die Übernahme durchziehen. Die 2,8 Milliarden Euro Finanzrisiken bestehen zum einen aus unklaren Steuerforderungen Japans und andererseits aus Prozesskosten in noch offener Höhe. Es handelt sich also um gewöhnliche Rückstellungen, die Kapitalgesellschaften für solche Zwecke bilden dürfen.  Foxconn hat sich angesichts der neuen Sachlage vorbehalten, die Konditionen für Sharps Gläubiger noch anzupassen.

Foxconn möchte Sharp für 3,9 Milliarden Euro übernehmen. Der taiwanesische Zulieferer-Gigant will die Übernahme in den nächsten Wochen offiziell abschließen. Ein genaues Datum für die Vertragsunterzeichnung ist allerdings noch nicht bekannt.

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