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Sven 05.03.2016 19:58 Uhr
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Adieu Milk Music: Samsung stampft eigenen Streaming-Dienst ein

Milk Music, der Musikstreaming-Dienst von Samsung, ist bald Geschichte. Einem Bericht zufolge steuert Samsung darauf zu, den hauseigenen Musik-Dienst zu schließen. Dies ließ Gerüchte ins Kraut schießen, dass der koreanische High-Tech-Gigant den Streaming-Dienst Tidal schlucken könnte. Dies dementierte der Apple-Konkurrent in Sachen Smartphones allerdings gegenüber Variety, die den Bericht als erstes brachten. Ein Samsung-Sprecher erklärte dem Magazin „Das Gerücht, dass Samsung Tidal kaufen will, ist nicht wahr.“ Der Dienst wird also weiterhin Jay-Z zusammen mit einigen Musikerkollegen gehören. Eine Kooperation mit Tidal schließt das Dementi allerdings nicht aus.

Streaming-Dienste: Kommt bald die Übernahme-Welle

Milk: Samsung schließt wohl bald eigenen Streaming-Dienst

Damit verschwindet einer der Konkurrenten vom Musik-Streaming-Markt. Fachleute und Marktbeobachter erwarten schon seit Längerem eine einsetzende Konsolidierung. Übernahmen zwischen den Services könnten bald völlig normal werden. Zuletzt hatte sich Spotify bei Investoren neues Geld beschafft. Experten waren davon ausgegangen, dass das zusätzliche Kapital möglicherweise für die Akquise eines Konkurrenz-Dienstes dienen sollte. Bisher hat sich hier allerdings wohl noch kein Übernahmekandidat gefunden.

Milk Music: Schließung steht unmittelbar bevor

Dass Samsung Milk Music dicht macht, ist offenbar nur eine Frage der Zeit. So berichtet eine Quelle von trostlosen Zuständen im betroffenen Team:

„A lot of people in the organization have left or are shifting positions (…). There are lots of empty desks and cubes there.“

„Eine Menge Leute in der Organisation haben das Unternehmen verlassen oder verändern gerade ihre Positionen (…) Hier gibt’s gerade eine Menge leerer Schreibtische und Cubicles.“

Mit Apple Music ist erst Mitte letzten Jahres Apple in den Markt für Musikstreaming eingestiegen und kann sich offenbar bereits über mehr als 11 Millionen Abonnenten freuen. Das Schicksal von Samsungs Milk Music sollte Apple aber eine Warnung sein: Viele Smartphones im Markt zu haben rettet nicht jedes Vorhaben. Apple tut gut daran, weiterhin mit exklusiven Inhalten und den kuratierten Listen weitere Kunden zu werben. Sonst könnte Apple Music bald ein ähnliches Schicksal drohen wie Milk Music.

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