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Sven 03.03.2016 16:10 Uhr
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Musik-Umsätze dank Streaming mit über 100 Prozent Steigerung

Neues Spotify LogoStreaming-Dienste wie Apple Music und Marktführer Spotify könnten in der Tat die Rettung für die darbende Musikindustrie in Deutschland sein. Während die CD zwar der dominante Vertriebsweg ist – immerhin setzen über 60 Prozent aller Kunden auf die Silberscheibe – gewinnt Musikstreaming über das Internet zusehends an Bedeutung. Knapp 15 Prozent (14,4) des Umsatzes hingegen werden mittlerweile mit dem Streaming generiert. Das ist eine Steigerung von 106 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch ein wenig mehr, 15,6 Prozent, werden derzeit noch mit Online-Musikkäufen erlöst.

Musikverkäufe auf dem absteigenden Ast

Doch die Zeiten von iTunes sind anscheinend vorbei. Für rund 10 Euro bekommen Kunden Zugriff auf meist um die 30 Millionen Musiktitel. Dieser Fakt eint die Anbieter Spotify, Apple Music, Tidal, Deezer und Co. Offenbar das attraktivere Angebot, denn der Besitz von Musik rückt immer weiter in den Hintergrund. Die Verfügbarkeit im bevorzugten Streaming-Dienst ist für viele Kunden der Punkt, der den Ausschlag gibt.

Interessanterweise erlebt die klassische Schallplatte ein unerwartetes Revival. Sie ist mittlerweile wieder für immerhin knapp 4 Prozent des Gesamtumsatzes der Tonträgerindustrie in Deutschland verantwortlich – 30 Prozent Steigerung. Die Hörgewohnheiten der Nutzer wandeln sich dennoch langsam aber stetig. Nicht zuletzt deswegen hat Apple den eigenen Streaming-Dienst Apple Music ins Leben gerufen und zeigt eindrücklich, dass der Konzern es ernst damit meint. Exklusive Inhalte, eine Android-App und der attraktive Familienpreis (15 Euro im Monat für 6 Nutzer) sorgt dafür, dass Apple bereits 11 Millionen Anwender zu verzeichnen hat.

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