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Sven 02.03.2016 14:09 Uhr
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Firmen-iPhone? Diese Änderungen kommen mit iOS 9.3

iOS 9.3 LogoMit iOS 9.3, das sich gerade im Beta-Test befindet, erweitert Apple die Funktionalitäten für Firmen-iPhones erheblich. Ein per MDM (Mobile Device Management) verwaltetes iPhone kann beispielsweise manche Apps unverrückbar an einer Stelle platzieren, ohne dass der Anwender dieses Icon in einen Ordner oder eine andere Seite des Homescreens verschieben könnte. Auch das Tracking eines iPhones schließt ein solches MDM mit ein. Hier lauern Gefahren für die Privatsphäre des Anwenders. Der Umfang der Überwachung durch das MDM der Firma wird mit iOS 9.3 unmissverständlich klargestellt.

Hinweis auf Firmen-MDM im Sperrbildschirm

Klare Ansage: Apple kennzeichnet MDM-verwaltete Geräte neu

Offenbar möchte Apple hier etwaigen Beschwerden zuvorkommen und verpasst einem MDM-verwalteten Geräte direkt im Sperrbildschirm einen plakativen Hinweis:

„This iPhone is managed by your organisation.“

„Dieses iPhone wird von Ihrer Organisation verwaltet.“

So kann kein Anwender behaupten, er hätte nichts davon gewusst, dass seine Firma sein iPhone überwacht. Um es noch klarer und detaillierter zu erläutern enthält der Einstellungsdialog nun in den Informationen den Hinweis, dass ein solches iPhone überwacht ist, der Arbeitgeber den Internetverkehr überwachen kann und das Gerät jederzeit zu orten ist. Apple leistet hier einen ordentlichen Beitrag zu mehr Transparenz in Unternehmen, die iPhones als Firmenhandys einsetzen. An den Funktionen für Administratoren und IT-Service-Abteilungen in Unternehmen hat Apple eine Menge verändert. Die Möglichkeiten, ausgegebene Geräte zu managen, wurden deutlich optimiert. Vermutlich ist das ein Nebeneffekt der größeren Verbreitung von iPhones in Unternehmen, die nicht zuletzt die Kooperation mit IBM mit sich bringt.

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