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Sven 10.02.2016 10:25 Uhr
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Gruner+Jahr gegen Werbeblocker

Adblock Plus LogoDie Verlagsgruppe Gruner+Jahr versucht nun ebenfalls gegen Ad-Blocker vorzugehen. Wer eines der von der Gruppe betriebenen Web-Angebote mit einem aktivierten Werbeblocker lesen will, der hat Pech. Die Kampagne „Adblocker aus oder zahlen!“ ist in vollem Gange. Wer weiterhin ohne Werbung surfen möchte, der muss ein kostenpflichtiges Abo für die gewünschten Inhalte abschließen – ganz so wie die Bild-Zeitung das in ihrem Online-Angebot vorgemacht hat. Dies betrifft natürlich nicht nur Desktop-Surfer, sondern auch iPhone-Anwender, die einen der vielen Werbefilter für den mobilen Safari-Browser installiert haben.

Gruner+Jahr wollen Ad-Blocker verhindern

Gruner-Jahr haben aber nicht für alle Online-Angebote gleichzeitig die virtuellen Daumenschrauben angezogen. Während auf den Präsenzen SCHOENER-WOHNEN.de, ESSEN-UND-TRINKEN.de und LIVING-AT-HOME.de mit einem aktivierten Ad-Blocker nichts mehr geht, weist die Verlagsgruppe auf BRIGITTE.de, GALA.de, URBIA.de und CHEFKOCH.de nur höflich darauf hin, dass der Ad-Blocker doch bitte deaktiviert werden soll. Erklärt wird den Anwendern, dass Qualitätsjournalismus auch online nur möglich ist, wenn weiterhin Einnahmen durch eingeblendete Werbung generiert werden. Schließlich leben kostenlose Angebote im Netz davon, dass die Leser Werbeanzeigen präsentiert bekommen und auf darauf klicken, wenn Interesse besteht.

Oliver von Wersch, Geschäftsführer von G+J Digital Products drückt es so aus:

„Die Erfahrungen bei GEO zeigen, dass die Leser unsere Argumente verstehen. Eine freie Nutzung von Qualitätsjournalismus im Netz ist nur möglich, wenn die Angebote über Werbung finanziert werden können. Wir sind sicher, dass auch viele Leser der anderen Websites das akzeptieren werden.“

In eigener Sache können wir sagen, dass dem nichts mehr hinzuzufügen ist. Wer uns unterstützen will, deaktiviert auf unseren Seiten ebenfalls den Werbeblocker und sieht sich bei Interesse Angebote von unseren Werbepartnern an. Schließlich leben auch wir von den Einnahmen aus Werbung.

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