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Sven 07.02.2016 11:17 Uhr
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Apple verbessert die iCloud mit Server-zu-Server-Kommunikation

CloudKit LogoCloudKit – so heißt die technische Plattform, die alle Entwickler verwenden, wenn ihre Apps auf die iCloud zugreifen sollen. So können Daten zwischen verschiedenen Geräten synchron gehalten werden. Doch bislang musste eine App geöffnet werden, damit diese ihren Datenbestand synchronisieren kann. Apple hat CloudKit eine neue Funktion angedeihen lassen, die eine direkte Server-zu-Server-Kommunikation ermöglicht. Was furchtbar technisch klingt, ist relativ schnell (und stark vereinfacht) erklärt. Eine App muss zur Aktualisierung des Datenbestandes nicht mehr geöffnet werden, sondern in der iCloud können andere Server autonom abgefragt werden.

Apple erweitert Möglichkeiten der iCloud

Server-zu-Server-Kommunikation ist mit den neuen Fähigkeiten der iCloud kein Problem mehrServer-zu-Server-Kommunikation ist dann ein großer Vorteil. Wenn wir uns das Beispiel eines gewöhnlichen RSS-Readers wie beispielsweise Reeder ansehen, wird das schnell klar. Damit neue Newsfeeds in der Oberfläche – egal ob am Mac oder iPhone – erscheinen, muss die App geöffnet und in diesem Zuge synchronisiert werden. Die aktuellen News und ihr „gelesen“-Status werden nun erst geladen. Mit den neuen Web-Services in CloudKit könnte der Entwickler direkt auf dem iCloud Server die aktuellen News vorhalten, indem er die vom Anwender abonnierten Nachrichtenquellen automatisiert von den Anbieterservern in das iCloud-Konto des Users lädt.

Natürlich würde das Prinzip auch mit einer App funktionieren, die die aktuellen Wetterdaten anbietet. Für die vom Nutzer selektierten Orte könnte der Server per CloudKit die Daten von verschiedenen Webdiensten abgreifen und nur diese in der iCloud vorhalten. Beim nächsten Start der App müssen nur die personalisierten Daten von der iCloud aktualisiert werden – alternativ können die Inhalte von den Apps auch im Hintergrund geladen werden. Statt beim Programmstart also unzählige Server „abzuklappern“, könnte das ein Programm auf dem Server übernehmen.

Natürlich wird es eine Zeit brauchen, bis die neuen Möglichkeiten von CloudKit von vielen Entwicklerstudios produktiv genutzt werden. Dann aber können sich alle Nutzer über ganz neue Features in den Apps freuen. Schließlich kümmern sich bei Einsatz der neuen Webservice-Requests Apples Server autonom um die Datenbeschaffung, die App greift diese beim Start schnell ab. Wir sind gespannt, wie sich Apps anfühlen, die die neuen Möglichkeiten des CloudKit verwenden.

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