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Sven 26.02.2014 16:00 Uhr
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Apple beginnt mit der Zertifizierung von iBeacons

Apple iBeacons, so heißen intelligente kleine Bluetooth-Sender, die auch in geschlossenen Gebäuden ohne Chance auf GPS-Empfang ortsbezogene Informationen an kompatible Geräte senden können. Natürlich sind mit „kompatible Geräte“ vor allem Apples iPhones ab dem Modell 4S gemeint. Denn ab diesem verstehen sich die iPhones auf den Bluetooth LE Standard. Die Kalifornier haben nun die Spezifikationen veröffentlicht, nach denen ein Hersteller von iBeacons das MFi(Made for iPhone)-Logo aufdrucken darf. Dazu muss der Anbieter seine Hardware von Apple zertifizieren lassen, darf im Gegenzug aber auch den geschützten Markennamen iBeacon verwenden.

Nützlich könnten solche Bluetooth-Transmitter beispielsweise in Museen sein. Steht der Anwender vor einer Skulptur und ist inerhalb der Reichweite des Senders, erhält er die Informationen zum Kunstwerk passgenau auf sein iPhone. Weitere Anwendungsszenarien sind Stadien. So hat die amerikanische Baseballliga MLB angekündigt, einige ihrer Stadien mit der iBeacons-Technologie auszurüsten.

Beispiel einer iBeacon-Anwednung. Quelle: Estimote

Es wäre damit möglich, den Besucher an seinen Platz zu lotsen oder direkt auf die Sonderangebote im Fanshop des eigenen Vereins aufmerksam zu machen. Kritiker befürchten genau dies: iBeacons könnten die neuen Werkzeuge der Werbeindustrie werden, um Kunden in Ladengeschäften mit Angeboten und Aktionen zu bombardieren.

Wie das dann aussehen könnte, ist sehr anschaulich auf den Seiten von Estimote beschrieben.