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Christoph 30.01.2016 8:00 Uhr
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Apple-Finanzchef hält Steuernachzahlungen in der EU für unfair

Apples Profite sind enormVor Kurzem berichteten wir, dass Apple bald eine Steuernachzahlung in Höhe von 8 Milliarden US-Dollar drohen könnte. Demnach nimmt zurzeit die Europäische Kommission Apples fragwürdige Steuerpraxis in Irland unter die Lupe. Laut Apple CFO Luca Maestri wäre eine Nachzahlung allerdings nicht gerechtfertigt.

Sollte die Europäische Union im Rahmen ihrer Untersuchungen zu dem Schluss kommen, dass Apples Steuerpolitik in Irland nicht rechtens sei, könnte es eng werden für das Unternehmen aus Cupertino. So könnte die EU den iKonzern zu einer saftigen Steuernachzahlung von 8 Milliarden Dollar verdonnern. Laut Aussage des Apple-Finanzchefs Luca Maestri wäre ein derartiges Ergebnis als unfair zu werten. Seiner Meinung nach sollten die Untersuchungen fairerweise für Apple keine Steuernachzahlung nach sich ziehen, wie er kürzlich gegenüber der Financial Times (via 9to5mac) zu Protokoll gab. Vielmehr handele es sich dabei um eine Angelegenheit zwischen der Europäischen Kommission und Irland, so Maestri und nimmt Apple damit aus der Verantwortung.

Unerlaubte Beihilfen?

Das alles geschieht vor dem Hintergrund von Apples vermeintlich unzulässigem Steuerabkommen mit der irischen Regierung. Der iPhone-Hersteller schleust seine europäischen Einnahmen durch Irland und zahlt dafür einen Steuersatz von 2,5 Prozent anstelle der sonst üblichen 12,5 Prozent. Dieses Vorgehen hat die Europäische Kommission dazu veranlasst Untersuchungen einzuleiten, die nun seit einiger Zeit laufen. Apple-Chef Tim Cook bezeichnete vor Kurzem die Vorwürfe, wonach Apple Steuervermeidung in den USA betreibe, indem das Unternehmen Umsätze ins Ausland verschiebe als „politischen Mist“.

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