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Sven 14.01.2016 11:50 Uhr
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Apple verabschiedet sich von iAd-Kampagnen

iAd: Ein echter FlopIm Kern war die Idee zu iAd eine lobenswerte: Apple wollte ein einfaches Werkzeug für App-Entwickler bereitstellen, mit dem diese ihre kostenlosen Anwendungen kontrolliert monetarisieren sollten. Getauft wurde das Vorhaben iAd (Ad steht hier für Advertisement, Werbung). Apple wollte die Qualitätskontrolle der Anzeigen übernehmen und komplette Kampagnen für große Werbenetzwerke konzipieren und umsetzen. Vergütet werden sollten die Anstrengungen Apples mit der üblichen „Apple-Steuer“ in Höhe von 30 Prozent des Umsatzes.

iAd: Apples großer Werbe-Flop

Technisch gesehen stellte Apple eine einfach zu implementierende Schnittstelle für Entwickler bereit, die iAds in die eigene App einbauen wollten. Das Konzept floppte allerdings von Anbeginn. Denn die 30 Prozent, des erwirtschafteten Werbe-Umsatzes an Apple abzuführen, behagten nicht jedem. Die Schnittstelle jedoch, die Apple geschaffen hat, soll weiterhin verfügbar bleiben. Apple zieht sich allerdings aus der Vermarktung von Werbeplätzen komplett zurück. Publisher (also Inhalteanbieter) und Werbetreibende müssen ohne die Hilfe aus Cupertino zueinander finden. Die Mitarbeiter, die bisher für diesen Bereich zuständig waren, müssen wohl das Unternehmen verlassen.

„It’s just not something we’re good at.“

„Das ist einfach nichts, in dem wir gut sind.“

– unbekannte Quelle gegenüber Buzzfeed

Ursprünglich hatte Apple mit iAd die ganz großen Player im Blick: Konzerne mit Werbebugets von mehreren Millionen US-Dollar sollten Werbeanzeigen schalten und so in den unzähligen kostenlosen Apps der vielen tausend unabhängigen Entwickler auftauchen. Mittlerweile kann jeder, der lediglich 50 Euro Werbebudget hat, sich in iAd engagieren.

Der größte Player im Bereich mobile Advertising ist nicht etwa Google, das den zweiten Platz belegt. Facebook hat den Markt mit einem Anteil von fast 80 Prozent aller Werbeeinnahmen fest im Griff. Apples iAd hat mit unter 8 Prozent kaum einen Fuß in die Tür bekommen. Deswegen wohl verabschiedet sich Apple aus der Vermarktung von Werbeanzeigen.

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