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Sven 08.01.2016 10:39 Uhr
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Wegen iOS 9? Jugendlicher hat Horror-Telefonrechnung

WLAN Assist kann Ärger bringenWie der amerikanische Fernsehsender CBS berichtet, hat ein Jugendlicher in den USA eine 2000-Dollar-Handrechnung zugestellt bekommen. Ashton Finegold, so der Name des jungen Mannes, behauptet nun, dass iOS 9 an der Horror-Rechnung Schuld trage. Denn dessen Funktion namens WLAN Assist nutzt das Mobilfunknetz, wenn das heimische WLAN unzureichenden Datendurchsatz liefert. Offenbar ist das Zimmer von Finegold – er lebt noch bei den Eltern – so ein Ort. Das iPhone des Jugendlichen hatte ohne sein Zutun YouTube-Videos und Rich Content über die Mobilfunkverbindung geladen. Ganz unschuldig ist der Junge an der Situation jedoch auch nicht: Sein Mobilprovider hat ihm mehrere SMS geschickt und ihn über das aufgebrauchte Volumen informiert.

WLAN Assist: Mobilfunk statt schwaches WLAN

Das Downloadvolumen summierte sich so durch die ungewollte Hintergrundaktivität auf stattliche 144.000 MB. Dadurch, dass sein Provider (wie hierzulande üblich) die Geschwindigkeit nicht drosselt, bemerkte Finegold nicht, dass das iPhone die Downloads im Mobilfunknetz ausführte. Der Provider des Jugendlichen berechnet vertragsgemäß jedes Volumen, das im Vertrag nicht inklusive ist: Exakt $2.021,07 kamen so zusammen. In einem Monat. Schon im Oktober des vergangenen Jahres hat ein Ehepaar in Kalifornien Apple wegen hoher Telefonrechnungen verklagt, die es wegen WLAN Assist begleichen müsse. Streitsumme: 5 Millionen US-Dollar.

„I thought my dad was going to kill me(…)“
„Ich dachte, er bringt mich um(…)“ – Ashton Finegold auf die Frage, wie sein Vater auf die Mobilfunkrechnung reagiert hatte

WLAN Assist in iOS 9: Besser deaktivieren?

Hier lest ihr, wie man WLAN Assist deaktiviert. Für alle Fälle. Obwohl es in Deutschland gängige Praxis ist, die Downloadgeschwindigkeit von Kunden zu drosseln, die das Inklusivvolumen ausgereizt haben, kann es im Einzelfall Kosten verursachen, wenn man diese Inklusivgrenze reißt.  Ein Blick in den eigenen Mobilfunkvertrag bringt Klarheit.

Unglücklich ist, dass Apple die umstrittene Funktion standardmäßig aktiviert. So bekommen iPhone-Nutzer nicht mit, dass das Mobilfunknetz bei schlechter Verbindung einspringen darf.

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