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Samuel 10.01.2016 10:16 Uhr
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Apples COO Jeff Williams spricht über Kinderarbeit & Gegenmaßnahmen

jeff-williamsIm Rahmen eines Radio-Interviews erklärte Apples COO Jeff Williams warum der iPhone-Hersteller immer wieder mit Kinderarbeit in Verbindung gebracht werde und was das Unternehmen tut, um gegen Kinderarbeit vorzugehen.

In den letzten Jahren musste sich Apple des Öfteren den Vorwurf gefallen lassen, das Unternehmen würde nichts gegen die miserablen Arbeitsbedingungen bei Zulieferfirmen unternehmen. Vor allem asiatische Zulieferer lassen oftmals unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren und schrecken dabei auch vor Kinderarbeit nicht zurück. Zulieferer auf deren Produkte das Unternehmen aus Cupertino angewiesen ist.

In einem Radio-Interview hat Jeff Williams, seines Zeichens Chief Operating Officer bei Apple, nun offen Stellung genommen zum Thema Kinderarbeit:

„No company wants to talk about child labor. They don’t want to be associated with that. We shine a light on it. We go out and search for cases where an underage worker is found in a factory somewhere and then we take drastic actions with the supplier and the labor groups to try and make a change.“

„Kein Unternehmen möchte über Kinderarbeit reden. Sie möchten damit nicht in Verbindung gebracht werden. Wir machen uns auf die Suche nach Fällen, in denen Minderjährige in Fabriken gefunden werden und ergreifen drastische Maßnahmen zusammen mit Zulieferern und Gewerkschaften, um die Situation zu ändern.“

Wegen starkem Engagement öfter im Fokus

Apple scheint also im Gegensatz zu anderen großen Firmen aktiv gegen Kinderarbeit vorzugehen, um mittels geeigneter Maßnahmen Änderungen herbeizuführen und nimmt dabei auch die Zulieferer in die Pflicht. Dabei gilt: Wer sich nicht an die Standards hält muss gehen. Laut Aussage von Jeff Williams sei die einzige Möglichkeit das Problem in den Griff zu bekommen, indem man offen darüber rede. Deshalb werde Apple auch im Gegensatz zu anderen Unternehmen häufiger mit dem Thema in Verbindung gebracht.

In diesem Zusammenhang veröffentlicht Apple einen jährlichen Bericht, den sogenannten Supplier Responsibility Progress Report. Laut Business Insider geht aus Apples letztem Bericht hervor, dass das Unternehmen insgesamt 633 Prüfungen durchgeführt habe, bei denen 1,6 Millionen Arbeiter geprüft wurden. In 16 Fällen handelte es sich dabei um Kinderarbeit. 2014 war Apple wegen Kinderarbeit in indonesischen Zinnminen in die Kritik geraten.

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