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Sven 02.01.2016 9:43 Uhr
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Apple hebt die Preise an. Nicht nur fürs iPhone

Apple erhöht die PreiseBöse Neujahrsüberraschung aus Cupertino: Apple hat die Preise für seine Produkte in Deutschland erneut nach oben korrigiert. Wer nun ein iPhone 6s mit 16GB Speicher haben möchte, bezahlt nicht mehr 739 Euro, sondern 744,95 Euro. auch andere Gerätekategorien wie das iPad (hier fällt die Preiserhöhung sogar noch stärker aus) kommen in den zweifelhaften Genuss der Preisanpassung. Woher dieser Preisaufschlag kommt? Vor knapp einem Monat haben sich der Branchenverband Bitkom und die GEMA auf ein Gebührenmodell geeinigt, dass das private Kopieren und Verteilen von Musik abgelten soll.

GEMA schuld an Preiserhöhung

Apple hebt die Preise für iPhone und iPad anDie Preise, die die Hardwarehersteller nun bezahlen müssen, richten sich nach der Menge und dem Alter des Geräts. Für ein iPhone 6s werden der Preisliste zufolge also 5,95 Euro fällig. Und genau diesen Betrag schlägt Apple nun direkt auf die Geräte auf. Schon bisher wurde diese Urheberrechtsabgabe fällig. Und zwar für den Mac. Im Verlauf des Bezahlvorganges konnten Anwender sehr genau sehen, dass eine solche Abgabe mit in den Preis eingeflossen ist. Dass Apple die Preise für die ohnehin schon teurer gewordenen iPhones nochmals um 0,7 Prozent anhebt, ist schon verwunderlich. Denn der Gewinn, der von Apple erzielt wird, spielt ohnehin schon in einer anderen Liga.

Apples iPhones 5 Euro teurer

Nicht nur das Topmodell iPhone 6s trifft es, sondern auch die Vormodelle. iPhone 6 und iPhone 5s wurden ebenfalls im Preis nach oben angepasst, kosten nun 634,95 respektive 504,95 Euro.

Unserer Meinung nach wäre es nicht notwendig gewesen, dass Apple die Urheberrechtsabgabe direkt auf die Geräte aufschlägt. Denn die Gewinne des iPhone-Herstellers hätten sie kaum merklich geschmälert. Wir vermuten, dass das eher eine politische Aktion ist, die den Verbrauchern klar machen soll, warum die iPhones und iPads teurer werden. Dass die Künstler, deren Musik häufig raubkopiert wird, nun vom iPhone-Verkauf profitieren ist natürlich lobenswert. Andererseits steht zu erwarten, dass dank des sich weiter ausbreitenden Musikstreamings immer weniger Musik gestohlen wird. Die Urheberrechtsabgabe wäre dann nur eine weitere Gebühr, die ein legal verwendetes iPhone schlicht verteuert.

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