Suche
Christoph 28.12.2015 12:07 Uhr
News von

8 Bewertungen
4,63 Sterne

US-Behörden decken iPhone-Schmuggel im großen Stil auf

Im US-Bundesstaat Oregon ist die Polizei einem Schmugglerring auf die Schliche gekommen. Nachdem ein Mann in einem Einkaufzentrum hunderte iPhones mittels Geschenkkarten kaufte, folgten die Behörden dem Verdächtigen und konnten im weiteren Verlauf Apple-Smartphones im Werte von insgesamt 750.000 US-Dollar sicherstellten.

Wie Portland Tribune (via AppleInsider) berichtet, wurde am 4. Dezember ein Mann in einem Einkaufszentrum dabei beobachtet, wie er zahlreiche iPhones mittels Apple-Geschenkkarten kaufte. Die Polizei fand anschließend 470 Apple-Smartphones und weitere Geschenkkarten im Werte von 585.000 US-Dollar im Auto des Mannes. Die Geschenkkarten sollen mittels gestohlener Kreditkartennummern gekauft worden sein. Auf einen Tipp des Mannes und seines Komplizen hin konnte die Polizei weitere hunderte von iPhones in einem nahegelegenen FedEx-Store beschlagnahmen, welche allesamt bereitstanden, um nach Hong Kong verschifft zu werden. In China sollten die iPhones im Werte von über 750.000 US-Dollar dann auf dem Schwarzmarkt weiterverkauft werden.

Lukrative Arbitragegeschäfte mit iPhones

Apple Stores gibt es weltweit nur in insgesamt 16 Ländern, was Schmugglern gewinnbringende Arbitragegeschäfte ermöglicht. Demnach können iPhones an Orten, in denen die Einfuhrzölle höher sind oder die Verfügbarkeit aufgrund fehlender Apple Stores beschränkt ist, profitabel weiterverkauft werden. Hong Kong ist aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum chinesischen Festland und besonderer Steuervorteile vor allem für Schmuggler interessant, welche die Apple-Geräte in Hong Kong kaufen, um die hohen Einfuhrzölle in China zu umgehen.

(Bildquelle: Oregon Live)