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Sven 24.12.2015 13:39 Uhr
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iMessage: Sammelklage abgewiesen

Eine versuchte Sammelklage des verärgerten Ex-iPhone-Nutzers Adam Backhaut wurde von einem Gericht in den USA abgewiesen. Vorsitzende Lucy Koh wies die Klage endgültig und vollständig ab. Warum wollte Backhaut klagen? Der ehemals zufriedene iPhone-Nutzer sah sich von Apple „bestraft“, weil er in das Android-Lager wechselte. Denn Nachrichten, die von Freunden mit iPhones als iMessage an seine Mobilfunknummer geschickt wurden, landeten statt auf den neuen Android-Gerät im iPhone-iMessage-Eingang. Die Mobilnummer der Klägers war für die iPhones der Bekannten immer noch an iMessage geheftet.

iMessages kamen nicht auf Android an

Im Verlauf der Beweisaufnahme im Vorfeld der versuchten Sammelklage stellte sich dann aber heraus, dass die zwei Nebenkläger (Backhauts Frau und einer seiner Bekannter) ihre iPhones erst nach dem Einreichen der Klage 2014 weggegeben hatten. Also argumentierten Apples Verteidiger, dass die iMessage Nachrichten nicht verloren gegangen seien und auf keinen Fall irrtümlich an Fremde ausgeliefert wurden. Den technischen Fehler, den Apple damals offenbar noch zu beklagen hatte, hat der iPhone-Hersteller mittlerweile natürlich dennoch behoben.

Eine Wiederaufnahme des Verfahrens ist nach der vollständigen und endgültigen Ablehnung durch Lucy Koh nicht mehr möglich.